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Berechnung von Kindesunterhalt bei Wiederheirat


21.11.2004 21:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo

Ich hoffe Sie können mir einige Fragen beantworten

Ich bin geschieden (seit 98) habe 2 Kinder aus dieser Ehe , im Alter von 12 und 14 Jahren und zahle noch 350€ Kindesunterhalt, soll demnächst 550€ bezahlen. Ich lebe jetzt mit meiner Freundin zusammen und wir möchten heiraten und ein Haus kaufen.


Angenommen wir würden heiraten ich nehme die Steuerklasse 5 und meine Freundin die 3 (sie verdient besser) wonach wird mein Kindesunterhalt angerechnet? Muss meine Freundin sich dann auch finanziell offen legen? Obwohl Sie nichts mit meinen Kindesunterhalt zu tun hat? Oder werden wir zusammen veranlagt was den Kindesunterhalt betrifft? Wenn ich zum Beispiel arbeitslos werde !!


Haftet meine zukünftige Frau für irgendwelche Unterhaltszahlungen(?) wenn wir ein Haus kaufen oder ist es besser wir machen das alles auf Ihren Namen mit unserem Eigentum?

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Sehr geehrter Anfragender,

im Rahmen der Berechnung des Unterhaltes werden Sie auch in Zukunft so behandelt werden, als ob Sie in Steuerklasse 1 veranlagt werden.

Der BGH hat unlängst entschieden, dass der Vorteil, den Sie ggf. durch eine gemeinsame Veranlagung und das damit verbundene Ehegattensplitting erzielen, nicht Unterhaltserhöhend angerechnet wird. Auf der anderen Seite können Sie auch Ihr Einkommen nicht durch die steuerliche Einstufung herunterrechnen.

Ihre Frau haftet Ihren Kindern nicht für den Unterhalt. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn Sie arbeitslos werden sollten. In diesem Fall wäre Ihre Frau Ihnen jedoch Unterhaltspflichtig. Und diesen Unterhalt müssten Sie ggf. einsetzen, um den Unterhalt für Ihre Kinder aufzubringen. Einzelheiten können nur ermittelt werden, wenn man die genauen Einkommen zugrunde legt.

Auf jeden Fall müssten Sie im Falle einer etwaigen Arbeitslosigkeit damit rechnen, dass Sie u.U. das Haus (bzw. Ihren Anteil) verkaufen oder beleihen müssten, um den Unterhalt für Ihre Kinder aufzubringen.

Sofern man die Betrachtungsweise nur auf den Unterhalt Ihrer Kinder beschränkt, gibt es daher tatsächlich Gründe dafür, den Erwerb allein durch Ihre Frau vornehmen zu lassen. Ich empfehle Ihnen jedoch, zuvor sich Gedanken über den Innenausgleich mit Ihrer Frau - auch im Falle einer etwaigen Scheidung - zu machen. Hier wäre ggf. die Rücksprache mit einem Rechtsanwalt über die Gestaltungsmöglichkeiten hilfreich.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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