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Berechnung von Arbeitslosengeld bei Teilzeitbeschäftigten


| 28.02.2007 09:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Guten Tag,
ich habe eine Frage bzgl. der Berechnung/des Anspruches auf Arbeitslosengeld. Ich arbeite zur Zeit Vollzeit, daß auch seit über 10 Jahren. Derzeit plane ich,von Vollzeit auf Teilzeit, also von 40 Stunden auf 20 Stunden zu wechseln. Was wäre dann aber, wenn ich z.B. nach einem halben Jahr/einem Jahr der Teilzeitbeschäftigung arbeitslos werden würde, würde dann das Arbeitslosengeld nur auf Basis des Teilzeigehaltes berechnet werden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Die Höhe des Arbeitslosengeldes bestimmt sich in den Regelfällen nach dem vorher durchschnittlich erzielten Arbeitsentgelt des letzten Jahres. Hierbei wird aus dem Bruttoentgelt aus dem vollen Jahr unmittelbar vor der Arbeitslosigkeit ein durchschnittliches Brutto ermittelt. Das Gesamtbruttoentgelt durch 365 Tage geteilt. Das dann ermittelte durchschnittliche tägliche Bruttoentgelt wird in den Bewilligungsbescheides als Bemessungsentgelt ausgewiesen.

Von diesem täglichen Bemessungsentgelt wir dann ein Leistungsentgelt bestimmt, was dem Nettoarbeitsentgelt entspricht. Von dem Bemessungsentgeltwerden 21 % als pauschale Sozialversicherungsbeiträge abgezogen und um die entsprechende Lohnsteuer und den Solidaritätszuschlag geminderte.

Vom Leistungsentgelt erhält ein Arbeitsloser ohne Kind 60 % und ein Arbeitloser, der für ein Kind unterhaltsverpflichtet ist, erhält 67 % des Leistungsentgeltes.

Das monatlich auszuzahlende ALG I beträgt das 30-fache des täglichen ALG I.

Eine konkrete Berechnung des Leistungsentgeltes können Sie hier vornehmen:

http://www.pub.arbeitsamt.de/selbst.php

Mit besten Grüßen

RA Schröter

Nachfrage vom Fragesteller 28.02.2007 | 10:48

Hallo,
ich meine aber mal gehört zu haben, daß wenn man von einer Vollzeit auf eine Teilzeitbeschäftigung wechselt und dann innerhalb eines gewissen Zeitraumes arbeitslos wird, daß Arbeitslosengeld dann auf Basis des letzten Vollzeitgehaltes
berechnet wird.
Dies soll, soweit ich mich richtig erinnere damit zusammmenhängen, daß der Gesetzgeber die Teilzeitbeschäftigung fördern will und das Risiko damit kalkulierbarer machen wollte.
Ist das so falsch?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.03.2007 | 01:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst darf ich darauf hinweisen, daß Ihre unsachlichen Ausführungen dazu geführt haben, daß die Beantwortung der Nachfrage etwas länger gedauert hat, da Ihre Ausführungen so nicht stehen bleiben können und einer Erwiderung bedürfen.

Zunächst darf ich darauf hinweisen, daß hier keineswegs auf dieser "Page locker Geld eingesackt" wird. Erstens ist der Mindestbeitrag dafür sicherlich nicht geeignet, zweitens können Sie aus den Antworten ersehen, daß hier im Rahmen der Fragestellung sorgfältig gearbeitet wird. Insoweit sind Ihre Ausführung falsch, wonach auf Ihre Frage nicht eingegangen wird.

Das Ihre Nachfrage nicht sogleich beantwortet wird, liegt zum einen daran, daß es einer gewissen Recherche bedarf, um entsprechend "locker auf dieser Page" die Nachfrage zu beantworten. Auch ist die Nachfragefunktion ein Zusatzervice, bedeutet aber nicht, daß bei einem Mindesteinsatz von 20 € eine dauerhafte rund um die Uhr Verfügbarkeit gewährleistet sein muß.

Ihre Kritik ist daher unsachlich, überzogen und kontraproduktiv. Ein wenig Geduld und Augenmaß wäre sicherlich besser gewesen.

Nun zur Nachfrage:

Ergäzend zu der obigen Ausführung beträgt das Arbeitslosengeld 67 bzw. 60 % des letzten Monatsgehaltes. Um die Nachteile bei einer vorangegangen Teilzeitarbeit abzufedern gibt es für solche Fälle eine Sonderregelung:

Das Gesetz sieht die Möglichkeit vor, bei erneuter Arbeitslosigkeit nach der Teilzeitbeschäftigung 100 Prozent des Netto-Teilzeitlohns als Arbeitslosengeld zu zahlen.

Voraussetzungen hierfür ist:

1) Das die Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigung mindestens 20 % weniger als die tarifliche Arbeitszeit beträgt.
b) Die vorausgegangene Tätigkeit mit längerer Arbeitszeit, von dem jetzigen Teilzeitarbeitnehmer in den letzten 3 ½ Jahren wenigstens 6 Monate zusammenhängend ausgeübt wurde.

Liegen diese Voraussetzungen vor, zahlt das Arbeitsamt bei Ausscheiden aus der Teilzeitarbeit Arbeitslosengeld bis zum durchschnittlichen Nettolohn der Teilzeitarbeit.

Hochachtungsvoll

RA Schröter

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Schade, daß waren in den Müll geworfenen 20,00 EURO. "
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