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Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens


27.04.2005 16:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Unterhaltspflichtiger für 2 Kinder und meine mittlerweile wieder halbtags tätige Ex-Frau. Zur Unterhaltsberechnung haben wir beide unser bereinigtes Nettoeinkommen dargelegt. Meine Ex-Frau verdient in ihrer Halbtagsstelle 976,39 € Netto und hat zum Abzug unter anderem eine Private Rentenversicherung über monatlich 175,- € angeführt.
Die Höhe dieser Vorsorgeleistung scheint mir im Verhältnis zum Nettoeinkommen sehr hoch. Meine Frage hierzu nun: Gibt es Höchstbeträge anrechenbarer Versorgungsleistungen oder müßte ich auch akzeptieren, wenn sie morgen mit einer Lebensversicherung über 500€ monatlich daher käme?

Vielen Dank für Ihre Antwort

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Guten Tag,

es kommt leider -wie so oft- auf den Einzelfall an.

Grundsätzlich geht die Rechtsprechung allerdings davon aus, daß die Altersvorsorge mit den normalen Sozialversicherungsbeiträgen abgegolten ist. Eine Ausnahme soll nur dann gelten, wenn eine Absicherung hiermit nicht möglich ist.

Insoweit kommt es auf die konkreten Beträge an. Da Ihre Frau allerdings aufgrund des Bruttoeinkommens ja sozialversicherungspflichtig ist, wird man von einer Nichtberücksichtigung der Lebensversicherung ausgehen können. Hinzu kommt, daß die Beträge im Verhältnis zum Einkommen unverhältnismäßig hoch sind.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 02.05.2005 | 17:37

Sehr geehrter Herr Weiß,


vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage, toll dass es eine solche unkomplizierte Möglichkeit gibt sich einen Rat zu holen!!!

Es gibt von meiner Seite her aber noch eine Nachfrage:

In Ihrer Antwort haben Sie ausgeführt, dass "die Altersvorsorge mit den normalen Sozialversicherungsbeiträgen abgegolten ist" und eine Ausnahme nur dann gelten solle, wenn eine Absicherung damit nicht möglich sei.

Hierzu habe ich folgende Ergänzungsfrage: Gilt dies im umgekehrten Fall auch für mich? Auch ich habe private BU und Lebensversicherungen eingesetzt und damit mein bereinigtes Nettoeinkommen gesenkt. Allerdings stehen hier die Zahlen in einem völlig anderen Verhältnis, denn bei einem bereinigten Nettoeinkommen von 4500,-€ setze ich im Monat 160,- € für private Rentenversicherungen und 119,-€ für eine private BU-Versicherung ein. Hierbei ist aus meiner Sicht ja auch zu bedenken, dass ich der ZAHLUNGSPFLICHTIGE bin und mit den Versicherungen meine Zahlungsfähigkeit auch im Krankheits- und Rentenfall erhalte.

Ich möchte natürlich nicht, dass der Versuch das bereinigte Nettoeinkommen meiner Ex-Frau zu erhöhen, indem ich Ihre Beiträge zur RV nicht anerkenne, sich für mich genauso negativ auswirken würden. Denn dann wäre außer Ärger und Mißtrauen nichts gewonnen, wie Sie sicher verstehen.


Ich bedanke mich bereits im Voraus für Ihre Mühe und erwarte Ihre Antwort.




Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2005 | 13:40

Guten Tag,

bei den von Ihnen genannten Zahlen habe ich hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Einkommen und Versorgungsbeträgen keinen Zweifel, daß diese noch unterhaltsrelevant berücksichtigt werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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