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Berechnung des Durchschnittslohnes - Berücksichtigungszeitraum

| 13.09.2018 14:30 |
Preis: 33,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo,
seit mehren Jahren arbeite ich bei einem Paketdienstleister auf Stundenlohnbasis ( Vertragliche Arbeitszeit 40 Std. / Woche ) überwiegend Nachts, auch an Feiertagen und mit reglmäßigen Überstunden im Monat.
Urlaubstage, Krankheitstage und Feiertage werden mit dem Durchschnittslohn vergütet. ( 13 Wochen Schnitt )
Dieser war immer ca 50% - 70% höher als mein Normallohn.
Ende November letzen Jahres erkrankte ich und bezog nach der sechsöchigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber Lohnersatzleistunen von der Krankenkasse und der Rentenversicherung.
Am 23. Juli nahm ich meine Arbeit wieder auf. Im August wurden 14 Tage Urlaub mit dem Durchschnittslohn vergütet. Dieser war aber nur unwesentlich höher als mein Normallohn.
Daher meine Frage.
Ist es OK das der Durchschnittslohn so in den Keller gefallen ist ( Faktisch die Berechnung neu startet und nur der abgerechnete Juli- Zeiraum berücksichtigt wird ) oder müste für die Berechnung auch die Zeit ( etwa 11,5 Wochen ) vor den Lohnersatzleistungen herangezogen werden.

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Gesetzliche Grundlage ist das Bundesurlaubsgesetz.

§ 11 lautet:
Das Urlaubsentgelt bemißt sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. (...)

D.h. Ihr Urlaubsentgelt wird errechnet durch Ihr Durchschnittseinkommen innerhalb der letzten 13 Wochen umgerechnet auf den Tagesverdienst.

Da Sie nach Ihren Angaben innerhalb der letzten 13 Wochen nur die Tage im Juli gearbeitet haben, bildet auch nur dieser Zeitraum die Grundlage für die Berechnung des Urlaubsentgelts.

Insoweit scheint die Berechnung zutreffend zu sein.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 15.09.2018 | 01:00

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