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Berechnung des Arbeitslosengeldes


27.08.2007 18:36 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexandros Kakridas



Ich habe eine Ausbildung als Industriekauffrau in einem Berufsbildungswerk (Einrichtung für Behinderte) gemacht und möchte wissen was ich jetzt als Arbeitslosengeld (dies steht mir zu da Beträge eingezahlt wurden) bekomme. Ich habe in dieser Ausbildung allerdings kein Einkommen gehabt bzw. nur 90 Euro Taschengeld bekommen.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will

Die Höhe des Arbeitslosengeldes bestimmt sich in den Regelfällen nach dem vorher durchschnittlich erzielten Arbeitsentgelt. Als Grundlage dient das Bruttoarbeitsentgelt des letzten Jahres. Aus dem gesamten Bruttoentgelt aus dem vollen Jahr unmittelbar vor der Arbeitslosigkeit wird ein durchschnittliches tägliches Brutto ermittelt. Dazu wird einfach das Gesamtbruttoentgelt durch die Anzahl der Tage (365) geteilt. Das durchschnittliche tägliche Bruttoentgelt wird in den Bewilligungsbescheides als Bemessungsentgelt ausgewiesen.

Danach wird ein sogenanntes Leistungsentgelt bestimmt. Das Leistungsentgelt ist für den Arbeitslosen das Nettoarbeitsentgelt. Berechnet wird das Leistungsentgelt durch den Abzug von 21 % als pauschale Sozialversicherungsbeiträge.

Nach der Ermittlung des Leistungssatzes wird die Höhe des zu zahlenden Leistungssatzes bestimmt. Als Leistungsentgelt erhält ein Arbeitsloser ohne Kind 60 %, mit Kind 67 %.

Da Sie nach Ihren Angaben kein Einkommen erzielt haben, müßten Sie bei Ihrer Arbeitsagentur im Vorfeld prüfen lassen, ob Ihnen ein Anspruch auf Arbeitslosengeld zusteht. Da Sie anführten, dass Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden, müßte ein Anspruch begründet worden sein, sofern die übrigen Vorausetzungen ebenfalls vorliegen.

Ausgehend von einem monatlichen Bruttoeinkommen von 90,00 beliefe sich Ihr Arbeitslosengeld bei 47,10 €. Beachten Sie bitte, dass dieser Betrag lediglich als Orientierungswert dient. Eventuell anzuwendende Sondervorschriften (z.B. Teilzeit, Erziehungsgeldbezug, unbillige Härte, Leistungsvorbezug) sind nicht berücksichtigt und werden nach Antragstellung von der Arbeitsagentur im Detail vorgenommen.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen

Alexandros Kakridas
- Rechtsanwalt –

Kanzlei Recht und Recht
Westerbachstraße 23 F
61476 Kronberg i.Ts.

Fon : 06173 – 70 29 06
Fax : 06173 – 70 28 94

@: kakridas@recht-und-recht.de
web: www.recht-und-recht.de

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