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Berechnung der Zuzahlung zum Mutterschaftsgeld der Krankenkasse


05.09.2006 13:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit möchte ich mich folgendem Anliegen an Sie wenden.

Seit Mitte August 2006 befinde ich mich in Mutterschutz. Davor habe ich 10 Monate Krankengeld erhalten.
Da ich merkte, dass ich einen Vollzeitjob gesundheitlich nicht schaffe ließ ich den Arbeitsvertrag von 38 Stunden auf 32 Stunden ändern.
Nun war es so, dass ich nur 23 Tage in Teilzeit gearbeitet habe ehe ich Krankengeld bezogen habe. Die Krankengeldzahlung berechnete sich also aus dem Vollzeitgehalt des letzten Monats mit Steuerklasse 1.

Mein Arbeitgeber stockt das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse nun nur bis zum theoretischen Nettogehalt des Teilzeitanspruches mit St.Kl 5 (da zwischenzeitlich verheiratet) auf.
Ist das richtig? Ist relevant dabei nicht das durchschnittliche Gehalt der letzten drei Monate ist, in denen ich abgabenpflichtig gearbeitet habe. (Also 2 Monate Vollzeit und 1 Monat Teilzeit bei Steuerklasse 1)


Ich benötige Nachweise und Hinweise auf Gesetzestexte bzw. Urteile zum Nachweis gegenüber dem Arbeitgeber.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
Morgi71
Eingrenzung vom Fragesteller
05.09.2006 | 14:51

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Gemäß § 14 Abs. 1 MuSchG erhalten Frauen, die Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben, für die Zeit der Schutzfrist von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen 13 € und den um die gesetzlichen Abzüge verminderten durchschnittlichen Kalender täglichen Arbeitsentgelt. Das durchschnittliche kalendertäglichen Arbeitsentgelt ist aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten vor Beginn der Schutzfrist gemäß § 3 Abs. 2 zu berechnen. Dies ergibt sich aus § 11 Abs. 1 S. 1 MuSchG.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt





Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 05.09.2006 | 16:17

Sehr geehrter Herr Wille,
vielen Dank für die rasche Antwort. Was ich nicht ganz verstehe ist ob es sich bei deisen letzten drei Monaten nun um das Krankengeld handelt oder um die drei letzten Gehälter und wenn dies der Fall ist inwieweit der geschlossenen Teilzeitvertrag sich hierauf auswirkt.
Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.09.2006 | 16:21

Wir sind aufgund der Überschrift davon ausgegangen, daß Sie nach der Berechung der Höhe des Mutteschaftszuschlages anfragen.

Gehaltsveränderungen wirken sich auch aus. Die können Sie in § 11 Abs. 2 MuSchG nachlesen.

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