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Berechnung Urlaubsanspruch

| 3. Juli 2011 14:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


14:36

Mein Arbeitsvertrag läuft seit 1.10.2009 und nun werde ich bald kündigen da ich eine neue Tätigkeit ab 1.September 2011 beginnen möchte. Ich bin über meinen Urlaubsanspruch nicht ganz im Klaren, weshalb ich um Rat bitte.
Ich habe eine recht einfache Ausfertigung eines Standard-Arbeitsvertrages. Meine regelmäßige Arbeitszeit beträgt 32 Stunden die Woche. "Die Arbeitszeit verteilt sich grundsätzlich auf die Wochentage Montag bis Freitag. Der Urlaub richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Er beträgt zur Zeit 24 Werktage (20 Arbeitstage) im Kalenderjahr. Ein anteiliger Urlaubsanspruch entsteht, sofern die Tätigkeit über einen Monat hinausgeht." So steht es im Arbeitsvertrag. In der Praxis allerdings arbeite ich nach einvernehmelicher Absprache (dies ließe sich auch durch Unterlagen belegen) mit meinem Arbeitgeber von Montag bis Donnerstag, täglich 8 Stunden und alle 5-6 Wochen auch einen Samstag, 8 Stunden, welche ich als Überstunden (für Urlaub) und nicht bezahlt haben möchte, ebenfalls mündlich und einvernehmlich abgesprochen. Wie berechne ich meinen Urlaubsanspruch (nachvollziehbare Ableitung/Ausrechnung um meine Ansprüche entsprechend dem Arbeitgeber auch darlegen zu können) ?

3. Juli 2011 | 14:10

Antwort

von


(990)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Ausweislich des Arbeitsvertrages stehen Ihnen im Jahr 24 Urlaubstage zu.

Mehr Urlaubstage stehen Ihnen nach den gesetzlichen Vorgaben auch nicht zu.

Sofern Sie erst zum 31.08.2011 kündigen, steht Ihnen für 2011 der gesamte Jahresurlaub, mithin 24 Tage zu.

Entweder Sie nehmen diese 24 Tage bis zur Kündigung oder lassen sich den Rest dann ausbezahlen.


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 3. Juli 2011 | 14:28

Muss ich dann für eine normale Woche 4 oder 5 von den 24 Urlaubstagen nehmen, womit für mich auch deutlich werden würde welche Rolle es spielt dass ich Freitags immer frei habe?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 3. Juli 2011 | 14:36

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Laut Arbeitsvertrag verteilt sich die Arbeitszeit grundsätzlich auf die Werktage Montag bis Freitag, in der Realität arbeiten Sie aber nur montags bis donnerstags.

Bei einer 5-Tage-Woche müssten Sie 5 Tage nehmen für eine Urlaubswoche und bei einer 4-Tage-Woche nur 4 Tage.

In Ihrem Fall sind 24 Urlaubstage aber schon mehr als Ihnen ohnehin bei einer 5-Tage-Woche zusteht.

Laut Gesetz stehen dem Arbeitnehmer bei einer 6-Tage-Woche 24 Urlaubstage und bei einer 5-Tage-Woche 20 Tage zu.

In Ihrem Fall ist es aber vertraglich geregelt, dass Sie 24 Tage haben.

Meines Erachtens ist der Arbeitsvertrag aber dahingehend auszulegen, dass Sie für eine Urlaubswoche auch 5 Tage nehmen müssen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 3. Juli 2011 | 16:42

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Positiv ist die Schnelligkeit der Antwort, allerdings wurde meine Frage garnicht richtig beantwortet bzw. auf meine persönlichen Details des Falls wurden nicht eingegangen. Die Unterscheidung von Werktagen und Arbeitstagen ist zb sehr wichtig für eine hilfreiche Antwort und ist nicht da gewesen. Desweiteren war das Fazit nach meiner Nachfrage dass ich mehr Urlaub habe als gesetzlich vorgeschrieben, was nach meinen nun nochmaligen Recherchen nicht stimmt. Eine kurze, auf meinen Fall bezogene Erklärung hätte mir mehr geholfen als die allgemeine Sachlage zum Gesetz zu erläutern, so bin ich auch der Beantwortung der Frage noch sehr unsicher. Meine Unsicherheit bezüglich meines Urlaubsanspruches resultierte auch aus der Tatsache dass ich nicht 40 Stunden sondern nu 32 Stunden arbeite. Dass dies unerheblich ist hätte mir sehr weitergeholfen, wurde aber nicht erwähnt. Für einen nicht Juristen bleiben noch viele Fragen offen...

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Frage wurde anhand der Angaben KORREKT beantwortet. Bewertung unzutreffend.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 3. Juli 2011
3,2/5,0

Positiv ist die Schnelligkeit der Antwort, allerdings wurde meine Frage garnicht richtig beantwortet bzw. auf meine persönlichen Details des Falls wurden nicht eingegangen. Die Unterscheidung von Werktagen und Arbeitstagen ist zb sehr wichtig für eine hilfreiche Antwort und ist nicht da gewesen. Desweiteren war das Fazit nach meiner Nachfrage dass ich mehr Urlaub habe als gesetzlich vorgeschrieben, was nach meinen nun nochmaligen Recherchen nicht stimmt. Eine kurze, auf meinen Fall bezogene Erklärung hätte mir mehr geholfen als die allgemeine Sachlage zum Gesetz zu erläutern, so bin ich auch der Beantwortung der Frage noch sehr unsicher. Meine Unsicherheit bezüglich meines Urlaubsanspruches resultierte auch aus der Tatsache dass ich nicht 40 Stunden sondern nu 32 Stunden arbeite. Dass dies unerheblich ist hätte mir sehr weitergeholfen, wurde aber nicht erwähnt. Für einen nicht Juristen bleiben noch viele Fragen offen...


ANTWORT VON

(990)

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