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Berechnung Unterhaltspflicht für 22jährigen Sohn

| 10.10.2013 20:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Zum Unterhaltsbedarf eines Studenten mit eigenem Haushalt und zur Frage der Unterhaltsverwirkung

Ich finanziere zurzeit meinem 22jährigen Sohn das Studium an einer Privatuniversität mit monatlichen Studiengebühren von 725 Euro und komme für die Kosten seiner Wohnung (300 Euro) und seines PKW auf und zahle zusätzlich ein Taschengeld von 60 Euro pro Monat und übernehme die Kosten für Kleidung.
Mein Sohn studiert zwar zielstrebig, er verletzt jedoch andauernd die Gefühle von mir und meinem Mann. So beschimpft er uns regelmäßig als Arschlöcher, die er hasst und schon immer gehasst hat.
Eigentlich möchten wir jemanden, der uns hasst, nicht mehr so großzügig unterstützen.
Ich bin Hausfrau ohne Einkommen, mein Mann verdient netto 4.500 €uro.
Zu welcher Unterhaltszahlung sind wir verpflichtet?

Sehr geehrte Fragestellerin,


unter Berücksichtigung des von Ihnen dargestellten Sachverhalts und Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:


Grundsätzlich gilt, dass Studenten mit eigenem Haushalt einen Bedarf von 670 € monatlich haben. Auf diesen Betrag ist das Kindergeld anzurechnen, dass die Eltern weiterzuleiten haben. Soweit Ihr Mann der Vater des Sohnes ist (wovon ich ausgehe), besteht auch eine ausreichende Leistungsfähigkeit der Eltern.

Die Studiengebühren sind in diesem Betrag allerdings nicht enthalten. Diese sind zu übernehmen, wenn sie angemessen sind. Soweit vor der Wahl der Uni eine entsprechende Absprache mit Ihnen erfolgt ist, dürfte diese grundsätzlich auch für die Zukunft bindend sein.

Wenn Ihr Sohn allerdings in der von Ihnen geschilderten Form über Sie spricht, wäre an eine Verwirkung des Unterhalts zu denken. Hier müssten aber die Vorfälle im Einzelnen dokumentiert werden und ggf. auch beweisbar sein. Dies gilt insbesondere, wenn es Zeugen für seine Aussagen gibt, er Sie also auch bei anderen Personen in der von Ihnen dargestellten Weise "schlecht macht".

Sie sollten ggf. die einzelnen Gegebenheiten zusammenstellen und mit einem auf Familienrecht spezialisierten ortsansässigen Anwalt erörtern, ob die Verhaltensweisen, die Ihr Sohn an den Tag legt, eine vollständige oder zumindest teilweise Verwirkung des Unterhalts rechtfertigen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwältin für Familienrecht Anja Holzapfel, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 14.10.2013 | 20:02

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Stellungnahme vom Anwalt:
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