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Berechnung Unterhalt

25.06.2007 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Der Kindesunterhalt wurde vom JA nach der Düsseldorfer Tabelle festgelegt. Die Berechnungsgrundlage ergab nach allen Abzügen ca. 1550 €. Er wurde somit in die 3. Gruppe eingeordnet. Da er keine weiteren Unterhaltsverpflichtungen hat, wurde er in Gruppe 6 hochgestuft. Die Zahlung beträgt nach Anrechnung des Kindergeldes 199,-€.
Was ich nicht verstehe an der Berechnung ist: Der Kindsvater ist immer noch bei seinen Eltern gemeldet. Das heißt, er hat immer noch keine eigene Wohnung und wird dementsprechend auch keine Miete bei seinen Eltern zahlen müssen.

Meine Frage: Müßte nicht bei der Unterhaltsberechnung mit einfließen, daß er gar keine Miete, Nebenkosten, betriebskosten etc. zahlen muß und dementsprechend höher eingestuft werden?

Freundliche Grüße


Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Die Höherstufung erfolgt hier aufgrund dessen, dass der Kindesvater lediglich einem Kind gegenüber zum Unterhalt verpflichtet ist. Die Düsseldorfer Tabelle geht bei der Festlegung der Unterhaltssätze jedoch von dem Fall aus, dass der Unterhaltsschuldner gegenüber drei Personen zum Unterhalt verpflichtet ist. Aufgrund der vorliegenden Abweichung vom Regelfall erfolgte in Ihrem Fall ein Zuschlag.

Der Umstand, dass der Kindesvater kostenlos wohnen kann, ist allenfalls bei der Einkommensermittlung zu berücksichtigen. Die von Ihnen dargestellten Tatsachen können unter bestimmten Umständen zu einem höheren bereinigten Nettoeinkommen und damit zu einer Höherstufung führen. Jedoch ist es nicht vorgesehen, eine automatische Höherstufung vorzunehmen, wenn solche Sachverhalte vorliegen.

Sie geben an, dass der Kindsvater bei seinen Eltern mietfrei wohnt. Dieses stellt wohl eine freiwillige Zuwendung Dritter dar. Eine solche ist nur zum Einkommen zu rechnen, wenn dies dem Willen des Dritten entspricht. Es kommt also darauf an, ob die Eltern des Kindsvaters, die mietfreie Wohnung zur Verfügung stellen, damit dieser mehr Unterhalt zahlen kann.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de

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