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Berechnung Trennungsunterhalt eines Freiberuflers

17.10.2007 19:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend, bitte um Beurteilung folgenden Sachverhaltes :
ich habe mich nach 28 Jahren Ehe von meiner Frau getrennt - Ziel ist eine einvernehmliche Scheidung.
Sie hat sich eine eigene Wohnung genommen und ist von mir erst einmal mit der Hälfte des vorhandenen Barvermögens ausgestattet worden. Wir lebten in der normalen Zugewinngemeinschaft und Sie war bis vor 2 Jahren berufstätig. Kredite - bis auf diverse Hypotheken (Abschreibungsobjekte) gibt es nicht zu bedienen. Diese und der Unterhalt für den studierenden gemeinsamen Sohn, so wie Krankenkassen- + Rentenbeiträge werden von mir bezahlt.
Als Freiberufler ist mein Einkommen schwankend, Investitionen drücken die Steuerlast in Zukunft verständlicherweise nicht mehr!! Wie wird der Unterhalt bis zum Scheidungstermin geregelt? - Gibt es gesetzliche Rahmenbedingungen? Worauf könnte meine Frau bei Ihren Forderungen abstellen (z.B. 3/7 - Kondition..) Danke für Ihre Mühe

17.10.2007 | 20:33

Antwort

von


(566)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Die Unterhaltsansprüche Ihrer Ehefrau in der Trennungszeit (bis zur Scheidung) bestimmen sich gem. § 1361 BGB (sh. Anhang) nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Es gibt hier keine festen Beträge wie z.B. beim Kindesunterhalt.

Zur Berechnung des Unterhaltes werden die Einkommensverhältnisse von Ihnen beiden herangezogen. Bei Selbstständigen und freiberuflich tätigen wird in der Regel das durchschnittliche Einkommen der letzten 3 Jahre herangezogen.

Von diesem Einkommen werden Unterhaltsverpflichtungen an Kinder und eheprägende Schulden abgezogen. Danach ist die 3/7 Berechnung anzuwenden, im Einzelfall (z.B. bei Selbstbehaltunterschreitung) hat eine Anpassung zu erfolgen. Eigenes Einkommen Ihrer Ehefrau findet ebenso Anrechnung. Somit beträgt der Anspruch Ihrer Ehefrau 3/7 der Einkommensdifferenz.


Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
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Anhang

§ 1361 Unterhalt bei Getrenntleben

(1) 1Leben die Ehegatten getrennt, so kann ein Ehegatte von dem anderen den nach den Lebensverhältnissen und den Erwerbs- und Vermögensverhältnissen der Ehegatten angemessenen Unterhalt verlangen; für Aufwendungen infolge eines Körper- oder Gesundheitsschadens gilt § 1610a. 2Ist zwischen den getrennt lebenden Ehegatten ein Scheidungsverfahren rechtshängig, so gehören zum Unterhalt vom Eintritt der Rechtshängigkeit an auch die Kosten einer angemessenen Versicherung für den Fall des Alters sowie der verminderte Erwerbsfähigkeit.
(2) Der nicht erwerbstätige Ehegatte kann nur dann darauf verwiesen werden, seinen Unterhalt durch eine Erwerbstätigkeit selbst zu verdienen, wenn dies von ihm nach seinen persönlichen Verhältnissen, insbesondere wegen einer früheren Erwerbstätigkeit unter Berücksichtigung der Dauer der Ehe, und nach den wirtschaftlichen Verhältnissen beider Ehegatten erwartet werden kann.
(3) Die Vorschrift des § 1579 Nr. 2 bis 7 über die Herabsetzung des Unterhaltsanspruchs aus Billigkeitsgründen ist entsprechend anzuwenden.
(4) 1Der laufende Unterhalt ist durch Zahlung einer Geldrente zu gewähren. 2Die Rente ist monatlich im Voraus zu zahlen. 3Der Verpflichtete schuldet den vollen Monatsbetrag auch dann, wenn der Berechtigte im Laufe des Monats stirbt. 4§ 1360a Abs. 3, 4 und die §§ 1360b, 1605 sind entsprechend anzuwenden.


ANTWORT VON

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