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Berechnung Trennungsunterhalt: Können zwei Jahre addiert werden?

| 21.06.2011 15:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:14

Seit Juli 2008 lebe ich getrennt. In 2010 kommt vom RIchter ein Beschluss wegen NachZahlung Trennungsunterhalt und definitieve Trennungsunterhalt. Ich habe ab Trennungsdatum Juli 2008 immer freiwillig Unterhalt bezahlt. Mein Einkommen besteht aus Vermietung Wohnungen und seit April 2009 aus Selbständiges Geschäft. (bis 2009 hatte Ich mein Geschäft an meinen Sohn übertragen aber diese wollte nicht mehr). In April 2009 habe Ich dass Geschäft wieder übernommen. Jetzt nimmmt der Richter in seinen Beschluss mein EInkommen aus Vermietung über 2008 zusammen mit Einkommen aus Geschäft 2009. Mein Einkommen aus Vermietung ist in 2009 niederiger als in 2008 wegen Investitionen in ein Wohnung. Kann der Richter 2008 + 2009 addieren und daraus ein Trennungsunterhalt bestimmen? Aus Vermietung nimmt er ein 50;50 berechnung und aus das Geschäfft ein Erwerbsbonus van 1/7. Einkommen ist doch einkommen?
Mit freundlichen Grussen

21.06.2011 | 16:45

Antwort

von


(1217)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Bei Selbständigen werden die Einkünfte der letzten drei Jahre herangezogen, um das durchschnittliche unterhaltsrechtlich relevante Nettoeinkommen pro Monat zur Unterhaltsberechnung festzustellen. Zum Vergleich: Bei nichtselbständig Tätigen kommt es auf das Einkommen der letzten 12 Monate an.


2.

Das Gericht hat die Richtlinien zugrunde gelegt, die sich aus der Düsseldorfer Tabelle ergeben.

Danach beläuft sich der Unterhalt auf 3/7 des anrechenbaren Erwerbseinkommens zuzüglich 1/2 der anrechenbaren sonstigen Einkünfte.

Ihre Annahme, Einkommen sei Einkommen, ist also nicht zutreffend.


3.

Um die Unterhaltsberechnung des Gerichts überprüfen zu lassen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt vor Ort zu konsultieren.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 22.06.2011 | 08:56

Sehr Geehrter RA,
Dank für Ihren Antwort. Meine Frage war eigentlich darf der Richter mein Einkommen aus Vermietung (über das Jahr 2008) zusammen zählen mit mein Einkommen aus Selbstständige Tätigkeit(über das Jahr 2009). In diesen Fall wird Einkommen aus 2 verschiedene Jahren addiert? Korrekt währe es doch wenn er mein EInkommen aus Vermietung 2009 und Einkommen aus Selbständige Tätigkeit 2009 addiert und daraus das Unterhalt bestimmt?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.06.2011 | 10:14

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage erübrigt sich insoweit, als daß Sie die Antwort bereits oben in meiner Stellungnahme nachlesen können.


1.

Nochmals:

Fakt 1: Sie beziehen keine Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit. Was folgt daraus? Daraus folgt, daß zur Unterhaltsberechnung nicht die Einkünfte der letzten 12 Monate herangezogen werden.

Fakt 2: Sie beziehen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung als auch aus selbständiger Tätigkeit. Damit werden (Sie können es in meiner Antwort nachlesen) Ihre gesamten Einkünfte der letzten drei Jahre herangezogen. Und das geht so: Es werden - um ein Beispiel zu nennen - die Einkünfte aus 2008 ermittelt. Und zwar sämtliche Einkünfte. Dann werden die Einkünfte aus 2009 errechnet. Und auch hier, Sie werden es schon ahnen, sämtliche Einkünfte. D. h. sowohl aus Vermietung und Verpachtung als auch aus selbständiger Tätigkeit. Und weiter geht es mit 2010. Hier gilt das bezüglich 2008 und 2009 Gesagte entsprechend.

Und wie geht''s nun weiter? Im Grunde so, wie ich es in meiner Antwort schon geschrieben hatte.

Basis für die Unterhaltsberechnung ist das Monatseinkommen. Also muß aus den Einkünften für drei Jahre das durchschnittliche Monatseinkommen ermittelt werden. Das ist eine Rechenaufgabe. Unter Anwendung der Grundrechenarten funktioniert das so:

Sie haben die Einkünfte für drei Jahre. Diese zählen Sie zusammen und erhalten eine Summe. Das sind die Einkünfte aus diesen drei Jahren. Diese Summe dividieren (teilen) Sie durch drei (Anzahl der Jahre) und erhalten das durchschnittliche Einkommen pro Jahr auf der Grundlage Ihrer Einkünfte aus drei Jahren.

Und jetzt kommt der letzte Schritt, nämlich die Berechnung des Monatseinkommens. Das Jahr hat 12 Monate. Folglich teilen Sie das durchschnittliche Jahreseinkommen durch 12 und haben das Monatseinkommen.


2.

All das hätten Sie aber, wie ich meine deutlich formuliert, in der Antwort nachlesen können.

Schwierig sollte es nicht gewesen sein. Deshalb ist Ihre Nachfrage überflüssig und die Bewertung, die Sie vor Ihrer Nachfrage abgegeben haben, nicht nachvollziehbar.


Mit freundlichem Gruß

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 22.06.2011 | 08:32

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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Stellungnahme vom Anwalt:

Die mäßige Bewertung ist in keinster Weise verständlich, da die Frage in der Antwort für jedermann leicht verständlich und mit einfachen Worten beantwortet worden ist. Die Bewertung erfolgte, und auch das ist merkwürdig, schon vor der Nachfrage. Der Fragesteller kann sich wohl nicht vorstellen, daß seine eigenen laienhaften Vorstellungen nicht mit Gesetz und Rechtsprechung übereinzustimmen brauchen. Der Grundsatz 'erst denken, dann schreiben' könnte für den Fragesteller ein Denkansatz sein. Und analog zu dem Werbeslogan eines bekannten Unternehmens möchte man dem Fragesteller zurufen: "Es gibt viel zu tun, packen Sie es an!" In diesem Sinne: Schöne Fronleichnam!

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22.06.2011
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