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Berechnung Resturlaub

| 12.08.2013 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Zusammenfassung: Arbeitsrechtliche Berautung zum Thema Urlaub

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mein Arbeitsverhältnis zum 30.09. diesen Jahres aufgekündigt habe würde ich gerne von Ihnen meinen Resturlaubsanspruch errechnen lassen und wissen, ob ich diesen ausbezahlt bekommen darf und wie dort ggf. gesetzliche Regelungen zur Berechnung der Vergütung wären.

In meinem Arbeitsvertrag ist der "Erholungsurlaub" wie folgt geregelt:

------------------------------------------------------------
§7 Erhohlungsurlaub
(1) Herr P. hat Anspruch auf einen jährlichen Erholungsurlaub von 28 Arbeitstagen. Zeitpunkt und Dauer des Urlaubs richten sich nach betrieblichen Notwendigkeiten und Möglichkeiten unter Berücksichtigung der Wünsche des Arbeitnehmers.
(2) Im Übrigen gelten ergänzend die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.
------------------------------------------------------------

Meinen Arbeitsvertrag habe ich am 18.07. schriftlich gekündigt.
Es bestand noch Resturlaubsanspruch von 2 Tagen aus dem vergangenem Jahr.
Bislang habe ich dieses Jahr 9,5 Tage von meinem Urlaubskonto verbraucht.

Bzgl. der Resturlaubsberechnung bin ich nun ein wenig von den gesetzlichen Regelungen verwirrt und erhoffe mir durch Sie Aufklärung.

1. Habe ich, weil ich in der zweiten Jahreshälfte gekündigt habe, Anspruch auf meinen gesamten Jahresurlaub oder nur Anteilig für die drei Quartale?
2. Wie berechne ich bei einem fiktiven Bruttogehalt von 4.000 € die Vergütung für "ausgezahlten" Urlaub?
3. Darf ich mir alles auszahlen lassen oder muss ich noch Urlaub nehmen um ggf. gesetzliche Mindestregelungen einzuhalten?

Für Ihre Antwort danke ich Ihnen herzlichst.

F.P.

Einsatz editiert am 12.08.2013 09:10:46

Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Mitteilung seitens qnc haben Sie den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten; ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Fragen:


1. Habe ich, weil ich in der zweiten Jahreshälfte gekündigt habe, Anspruch auf meinen gesamten Jahresurlaub oder nur Anteilig für die drei Quartale?

Sie haben Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub.

2. Wie berechne ich bei einem fiktiven Bruttogehalt von 4.000 € die Vergütung für "ausgezahlten" Urlaub?

4.000 € : 30 x noch ausstehender Urlaubstage. Rein fiktiv mit Ihren Zahlen: 4.000 € : 30 Tage x 18,5 Urlaubstage = 2.466,67 €, wenn die 4.000 € auch das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten 13 Wochen gewesen ist.

Die zwei Tage aus dem Vorjahr sind nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung verfallen.

3. Darf ich mir alles auszahlen lassen oder muss ich noch Urlaub nehmen um ggf. gesetzliche Mindestregelungen einzuhalten?

Im BUrlG ist Urlaub als Form von Freizeit festgelegt, aber die Ausnahme ist möglich, wenn ein Arbeitsverhältnis beendet wird: Dann kann die Auszahlung von Urlaub möglich.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Bewertung des Fragestellers 12.08.2013 | 10:00

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Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Ratsuchender,

aber woher wollen Sie vorher wissen, welcher Zeiteinsatz notwendig sein wird? ;) Zudem geht der Einsatzbetrag nicht 1:1 an den Anwalt; schön wär's

MfG RA Thomas Bohle
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