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Berechnung Nettogehalt

| 22.08.2013 16:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Bei der Berechnung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens ist der Wert der privaten Nutzung eines Firmenwagens mit zu berücksichtigen. Der Selbstbehalt beläuft sich auf 1000 € gegenüber dem minderjährigen Kind, beinhaltet allerdings auch den geldwerten Vorteil der Fahrzeugnutzung.

Ich war bisher Auszubildender und werde von meinem elterlichen Ausbildungsbetrieb übernommen.

Mein Bruttolohn beträgt:
Brutto Gehalt 1.800,00 €
1% KFZ-Nutzung 334,50 €
Fhrt. Wohn--> Arbeit 130,39 €

Gesamt Brutto 2.264,89 €
Kinderfreibetrag 0,5

Ich hätte gerne berechnet, welches Nettogehalt hier übrigbleibt und ob ich den Unterhalt für ein uneheliches Kind (317,00 minus 92,00 € = 225,00) noch leisten kann.

Auch interessiert mich, was mir als Existenzgrundlage verbleiben kann.

Zuhause gebe ich 200 € Wohn + Kostgeld ab. Hier hätte ich gerne gewust, ob das Jugendamt diese Kosten ohne Mietvertrag anerkennt. Ich könnte nur Quittungen anbieten oder Überweisungen.

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei einem Bruttoeinkommen von 2264,89 € ergibt sich bei Steuerklasse I und 0,5 Kinderfreibeträgen ein Nettoeinkommen von rund 1499 €. Ich habe dabei die Kirchensteuer berücksichtigt; falls Sie nicht in der Kirche sind, ergibt sich ein um knapp 16 € höheres Einkommen.

Ich weise aber darauf hin, dass der Auszahlungsbetrag wegen der KFZ-Nutzung geringer sein dürfte. Da die private Nutzung aber ein geldwerter Vorteil ist, wird mit dem gesetzlichen Nettoeinkommen und nicht mit dem Auszahlungsbetrag gerechnet.

Da Ihnen ein Selbstbehalt von 1000 € (bezogen auf das Nettoeinkommen) gegenüber dem minderjährigen Kind zusteht, sind Sie leistungsfähig. Nach Abzug des Mindestunterhalts von 225 € (Zahlbetrag) ist der Selbstbehalt nicht tangiert, auch nicht unter Berücksichtigung der berufsbedingten Aufwendungen.

Auf Wohnkosten u. ä. kommt es nicht an. Diese Kosten sind im Selbstbehalt enthalten. Sie müssen diese Kosten daher auch nicht nachweisen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwältin für Familienrecht Anja Holzapfel, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 26.08.2013 | 10:22

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