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Berechnung Mutterschaftgeld / Mutterschutzgeld bei Festgehalt und Provision

27.03.2010 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Ich erhalte ein Festgehalt in Höhe von monatlich 4.600 Euro brutto und eine erfolgsabhängige Provision, die quartalsweise ausbezahlt wird (ca. 4 x 5.000 Euro somit 20.000 Euro p.a.). Bislang wurde diese Provision immer als Einmalbezug auf meiner Gehaltsabrechnung aufgeführt und nicht vom meinem Arbeitgeber bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldes in Ansatz gebracht. Somit wurde die Sozialversicherung nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet.
Muß diese Provision bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldes in Ansatz gebracht werden oder nicht?
Stellt sich nun heraus, dass die Provision vom Arbeitgeber versehentlich als Einmalbezug verbucht wurde sind dann die Sozialversicherungsbeiträge der letzten Jahre von mir nachzubezahlen?
Vielen Dank.
27.03.2010 | 22:19

Antwort

von


(739)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Schilderung wie folgt beantworten:

Rechtsgrundlage des Arbeitgeberzuschusses zum Mutterschaftsgeld ist § 14 I MuSchG .

Bezugszeitraum für die Berechnung sind die letzten dreizehn abgerechneten Wochen vor Beginn der Schutzfrist. Einmalzahlungen bleiben ebenso ausser Betracht wie unverschuldete Fehlzeiten ohne Vergütungsanspruch. Maßgebend ist das Bruttoentgelt, auf die Steuerpflicht kommt es nicht an. Zuschläge jeder Art fließen in dei Berechnung mit ein. Also auch ein variabler Vergütungsbestandteil, sofern eben in den letzten dreizehn Wochen gezahlt.

Unter dieser Voraussetzung ist Berechnungsgrundlage das Durchschnittseinkommen der letzten dreizehn Wochen unter Einschluß variabler Vergütungen.

Die Provision muss also bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldes mit in Ansatz gebracht werden.

Sofern die Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt worden sind,können Nachforderungen durch den Träger der Rentenversicherung drohen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage damit im Rahmen dieser Erstberatungsplattform zufriendenstellend beantwortet zu haben.




Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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