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Berechnung Kurzarbeitergeld / Mehrarbeit mündlich geregelt / betriebliche Übung

18.03.2020 09:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Fragen zur Berechnung des Kurzarbeitergeld

Guten Tag.

Aufgrund des Coronavirus holte sich mein Arbeitgeber die Zustimmung zur Kurzarbeit ein, ich hätte eine Frage zur Berechnungsgrundlage des Kurzarbeitergeldes.

Ich arbeite seit etwas mehr als 2,5 Jahren bei einem Dienstleister der in Hotels tätig ist.
Ich werde nach Stunden bezahlt und habe daher einen Stundenlohn im Vertag stehen.
In meinem Arbeitsvertrag ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 32h festgeschrieben, da es sich um einen Standardvertrag handelt.

Schon nach 1-2 Monaten regelte ich mündlich mit meinem Arbeitgeber, dass ich 6Tage (48h) arbeiten möchte, dieses wurde jedoch vertraglich (schriftlich) nicht geändert / festgehalten.
Jedoch arbeite ich seitdem (2,5 Jahre) wöchentlich 6 Tage (48h).

Bei der Einholung meiner Zustimmung zur Kurzarbeit fragte ich nach auf welcher Grundlage die Berechnung erfolgt.
Mir wurde gesagt, dass die vertraglich festgeschriebene Stundenzahl zur Berechnung einbezogen wird und nicht die geleistete durchschnittliche Arbeitszeit.

Somit hätte ich eine sehr hohe Differenz zu meinem regulären Monatsnettolohn.

Daher hätte ich nun die Frage ob die Berechnung sich auf die 32 Wochenstunden bezieht
Oder
auf die seit Jahren geleistete Durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 48 Wochenstunden

Nach §106 (4) SGB III Nettoentgeltdifferenz kann zur Bestimmung des Sollentgelts der durchschnittliche Nettolohn der letzen 3 Monate herangezogen werden.
Jedoch steht auch hier, dass dieses um das Entgelt für Mehrarbeit vermindert werden muss.

Daher ist die andere Frage zählen die 16h Differenz, zwischen den vertraglich geregelten 32 Wochenstunden und den seit 2,5 Jahren durch mündlich vereinbarten geleisteten 48 Wochenstunden noch als Mehrarbeit oder als Regelarbeitszeit (durch mündliche Nebenabredung oder durch betriebliche Übung).

In der Lohnabrechnung läuft nur die gesamte geleistete Arbeitszeit x Stundenlohn für den Bruttolohn
sowie die SFN Zuschläge auf.
(Eventuell kleinere Beträge Mankogeld frei sowie Ergänzungslohn)
Es gibt laut Lohnabrechnung also keine gesonderte Zahlung für Mehrarbeit

Ich hoffe auf Ihre baldige und hoffentlich für mich positive Antwort.

Mit freundlichen Grüßen




Einsatz editiert am 19.03.2020 09:38:52
20.03.2020 | 12:36

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Aufgrund dessen, dass es eine Vereinbarung zur Ableistung von 48 Stunden gab, Sie demgemäß arbeiten waren und auf dem Gehaltszettel die geleisteten Stunden nicht als Mehrarbeit ausgeschrieben sind, muss das Kurzarbeitergeld unter Beachtung der 48 Stunden berechnet werden.

Sofern Sie eine anderweitige, für Sie negative Berechnung erhalten, widersprechen Sie einer solchen Abrechnung. Beachten Sie in diesem Zusammenhang evtl. Fristen nach dem Arbeitsvertrag bzw. Bescheiden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
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Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
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