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Berechnung Düsseldorfer Tabelle

| 22.06.2008 16:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


18:13

Ich bitte um die neue Berechnung des neuen Kinderunterhalts 2008 nach der Düsseldorfer Tabelle für München.

Ich bin verheiratet, meine Frau ist arbeitslos.

Ich habe 2 Kinder jeweils 4 und 2. Das erste aus einer früheren Beziehung (nicht verheiratet), das zweite aus der Beziehung mit meiner Exfrau (Geschieden).

Ich würde auch wissen, ob ich nach dem neuen Unterhaltsrecht mehr o weniger bezahle, und ob ich- falls ich mehr bzw. weniger bezahle- die so viel oder weniger Beträge zurück- fordern oder erstatten muss.

Netto Einkommen aus der letzten zwölf Monate von Juni 2007- Mai 2008 1868,75 €

Kreditzahlungen 333,55 €

Verbindlichkeiten aus Zahnbehandlungen von Gericht erkannt 100,00 €

Landesjustiz ( aus Gerichtskosten wg. Streitverfahren Unterhalt) 30,00 €

Hypotheken Zahlung (ich bin Alleineigentümer, wohne drinnen) Zinsen 338,66 €
Tilgung 158,53 €

Grundsteuer 27,50 €

Kreditkartenzahlung monatlich 200,00 €
Es war notwendig und meine wirtschafltliche Leistungsfähigkeit
zu erhalten.

mfg


22.06.2008 | 17:35

Antwort

von


(2272)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

zur Orientierung teile ich Ihnen die Unterhaltsbeträge der 1. Einkommensgruppe ( - 1.500,00 EUR ) mit. Diese betragen nach Abzug des hälftigen Kindergeldes für jedes Kind 202,00 EUR in der 1. Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle.

Sie müssen über ein bereinigten Nettoeinkommen in Höhe von 1.304,00 EUR verfügen, um diese Beträge in voller Höhe zahlen zu können.

Eine genaue Berechung Ihres Einkommens ist aber nicht möglich.

Zu prüfen ist, welche Verbindlichkeiten bei einer Unterhaltsberechnung tatsächlich anzurechnen sind. Sie verweisen bereits darauf, dass 100,00 EUR bereits vom Gericht angerechnet wurden. 30,00 EUR werden ebenfalls angerechnet.

Ob der Kredit in Höhe von 333,55 EUR angerechnet werden kann, bedarf einer gesonderten Prüfung. Es ist eine Abwägung aller Umstände im Einzelfalls vorzunehmen. Insbesondere bei Kindesunterhalt ist besonders zu prüfen, worauf die Schulden zurückzuführen und wann diese wofür entstanden sind.

Gleiches gilt für die Kreditkartenzahlung. Ohne besondere Gründe und Abwägung beim Kindsunterhalt kann eine Anrechnung nicht ohne weiteres angenommen werden.

Hinsichtlich der Immobilie ist zudem der Wohnwert Ihrem Einkommen hinzuzusetzten. Dabei handelt es sich um den vollen Mietwert oder, wenn Ihnen die Vermietung oder Veräußerung nicht zumutbar ist, die ersparte Miete, die angesichts der wirtschaftlichen Verhältniss angemessen wäre.

Eine genaue Berechnung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens kann nur nach eingehender Prüfung erfolgen.

Zuviel gezahlte Beträge können nicht zurückgefordert werden, da die Gegenseite die Entreicherung einwenden kann, die einer Rückforderung entgegensteht. Erhöhte Beträge können erst ab Verzug geltend gemacht werden. Sie müssen also zumindest zur Auskunft aufgefordert worden sein.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 22.06.2008 | 17:43

Sehr geehrte Herr RA,
wie Sie aus meiner Frage ersehen können, bat ich um die Berechnung, um nicht um allgemeine Anworten, wenn Sie das nicht machen können, bitte ich Ihnen einen anderen RA es berechnen zu lassen, sonst hätte ich die 45 € nicht Angeboten.

mfg
Castillo

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.06.2008 | 18:13

Sehr geehrter Ratsuchender,


das Problem ist die Frage, welche Einkünfte und Kosten anrechenbar sind. Hier geht es um Kindesunterhalt und allein Ihre Äußerung, Sie müssen einen Kredit bedienen, reicht dann so nicht aus, da es um die Art des Kredites und derKreditaufnahme geht. Ohne nähere Angaben kann dazu keine rechtliche Abwägung vorgenommen werden.

Handelt es sich um einen anrechenbaren Kredit, liegen Sie unterhalb des Selbstbehaltes und müssen nichts zahlen, WENN der Wohnwertvorteil, der ja hinzugerechnet wird, dann nicht wieder zu einem Überschuss führt.

Wie hoch der Wohnwertvorteil nun genau ist, lässt sich aber, da von Art und Ausstattung, der Lage und der Region abhängig, nicht vorhersagen, sondern bestenfalls orakeln. Ist Ihnen damit tatsächlich gedient, wenn ich einen Wert von 1.000,00 EUR jetzt ohne nähere Angaben blind in der Raum werfe? Denn dann müssten Sie Unterhalt (wenn die Kredite in Abzug zu bringen wären, was ich aber auch nicht abschließend mangels näherer Informationen, die aber benötigt werden, beurteilen kann) pro Kind 216,00 EUR zahlen.

Hier bedarf es einer kompletten Unterhaltsberechnung anhand ALLER Unterlagen und Informationen, da Sie ansonsten einen Prozess riskieren, der sich durch einfache Berechnung vermeiden lassen würde.

Hier ist es eine ERSTberatungsplattform und ich bitte, auch dazu einmal die Nutzungsbedingungen durchzulesen; in Ihrem Fall wird sich also die weitere Beauftragung eines Anwaltes zu der genauen Berechnung mit der ZWINGENDEN Vorlage aller Unterlagen empfehlen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 22.06.2008 | 18:36

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielleicht hätten Sie auch die Nachfrage lesen sollen. Bei dem unterstellten Wohnwert (ob der zutreffend ist, weiß ich nicht, wie auch, ohne Informationen?) müssen Sie

216 EUR pro Kind zahlen

und

können keine Unterhaltsbeträge zurückfordern.

Wenn Sie das natürlich alles schon vor wussten, frage ich mich, warum Sie dann die Frage überhaupt einstellen. Allerdings frage ich mich auch, warum Sie bei Ihrem Wissenstand dann nicht die für eine Berechnung notwendigen Informationen spätestens in der Ergänzungsfrage mitteilen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 22.06.2008 | 18:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die weitere Email, wobei ich Ihre Aussage, es sei Ihnen egal, was ein deutsches Gericht anerkennt oder nicht, für äußerst bemerkenswert erachte.

Nun ist es aber leider so, dass im Streitfall das Gericht nicht nur entscheidet, sondern meistens auch Urteil fällt, mit dem dann vollstreckt werden kann.

Daher sollte, um eben ein solch böses Erwachen zu vermeiden, die Berechnung doch nicht nach dem Egal-Faktor, sondern nach den Richtlinien und den höchstrichterlichen Entscheidung vorgenommen werden.

Aber wenn es Ihnen egal ist, verweise ich auf meine Antwort:

Sie müssen 216 EUR zahlen. Es ist bei genauerer Berechnung aber auch möglich, dass ein Gericht zu einem anderen Ergebnis kömmen könnte.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 23.06.2008 | 12:44

Sehr geehrter Ratsuchender,

auch die weiteren Emails führen leider nicht zur Klärung:

Wenn Sie eine konkrete Berechnung wünschen, müssen Sie auch konkrete Zahlen und Ausführungen liefern.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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Gab anworten, die ich schon wusste, die Berechnung hat trotzdem nicht gemacht. Also note 5

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Der Ratsuchende wurde mehrfach gebeten, entsprechende konkrete Zahlen zu nennen.

Dieses hat er nicht gemacht, sondern sich auf den Standpunkt gestellt, dass es ihn nicht interessiere, was deutsche Gerichte ausurteilen.

Demgemäß ist die Bewertung in dieser Form kaum verwunderlich, aber auch wenig aussagekräftig.

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Gab anworten, die ich schon wusste, die Berechnung hat trotzdem nicht gemacht. Also note 5


ANTWORT VON

(2272)

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