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Berechnung Anspruchsdauer/Anspruchshöhe Arbeitslosengeld

| 15.07.2021 07:24 |
Preis: 60,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde zum 01.07. eingestellt und eine 6-monatige Probezeit mit zweiwöchiger Kündigungsfrist wurde vereinbart. Vorher war ich in Arbeitslosengeldbezug. Nun möchte ich mich aus dem Arbeitsverhältnis lösen, da ich die vereinbarte Arbeitsleistung nicht erbringen kann - die Gründe seien dahingestellt.

Eine Eigenkündigung möchte ich, aufgrund der dann folgenden "Diskussionen" mit der Arbeitsagentur bzgl. einer Sperrzeit, vermeiden.

Ich werde meinen Arbeitgeber mit der Situation konfrontieren und werde dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unverzüglich ordentlich, mit zweiwöchiger Frist, gekündigt. Das Gespräch werde ich baldmöglichst führen.

Allerdings möchte ich, dass sich mein Anspruch auf Arbeitslosengeld durch meine Beschäftigungsdauer verlängert und auch die Höhe des Arbeitslosengeldes neu berechnet wird (Ich habe in dem Monat viel mehr verdient, als in meiner Beschäftigung vor Bezug des Arbeitslosengeldes).

Nun ist die Frage führe ich das Gespräch heute/morgen, was zu einer untermonatlichen Kündigung führen würde. Oder führe ich das Gespräch ab Samstag, was zu einer Beschäftigung von <= einem Monat führen würde.

Wie verhält es sich hier mit der Anspruchsdauer und Anspruchshöhe meines Arbeitslosengeldes?

Bitte nennen Sie bei Ihrer Antwort auch die zugrundeliegenden Rechtsquellen (Paragraphen).

Bitte überprüfen Sie auch meine Fristenberechnung ( Kdg. Schreiben geht diesen Samstag zu = ein Monat Beschäftigungsdauer).

Mit freundlichen Grüßen

15.07.2021 | 08:43

Antwort

von


(344)
Wessels Str. 13
49134 Wallenhorst
Tel: 05407-8575168
Web: http://www.scheidung-ohne-rosenkrieg.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die einmonatige Beschäftigung wird leider weder zu einer längeren Anspruchsdauer noch zu einem höheren ALG I führen.

Da Sie dadurch keinen neuen Anspruch auf ALG I erworben haben.

Für die Anspruchsdauer ergibt sich das im Umkehrschluss aus §§ 142, 143 SGB III.

Die Anwartschaftszeit hat danach erfüllt, wer in der Rahmenfrist von 30 Monaten mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis war. Die Rahmenfrist beginnt mit dem Tag vor der Arbeitslosigkeit. Sie reicht nicht eine vorangegangene Rahmenfrist hinein, in der Sie eine Anwartschaft erfüllt haben (§ 143 Abs. 2 SGB III). D.h. es zählen nur die Zeiten ab Ihrem vorhergehenden Antrag auf Arbeitslosengeld. Um einen neuen Anspruch mit zusätzlichen Zeiten zu erwerben, müssten Sie erst wieder zwölf Monate innerhalb von 30 Monaten versicherungspflichtig arbeiten. Davor können Sie nur die Restdauer des alten ALG I-Anspruch aufbrauchen, solange dieser noch nicht verfallen ist.

Für die Anspruchshöhe ist § 150 SGB III maßgeblich. Für die Höhe ist das Gehalt innerhalb des i.d.R. einjährigen Bemessungsrahmens entscheidend. Dieser Bemessungsrahmen endet aber mit dem Tag des letzten Versicherungspflichtverhältnisses vor Entstehung des Anspruchs auf ALG I. In Ihrem Fall bezieht sich das auf Ihren alten ALG I-Anspruch. Einen neuen haben Sie in dem Monat ja nicht erworben.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 15.07.2021 | 09:30

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