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Beratungsvertrag - steuerlich - Abrechnung

11.12.2020 16:03 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Nebengewerbeanmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein Start-Up Unternehmen mit sehr großem Erfolg und benötigen hier zur Weiterentwicklung des Unternehmens fachkundige Beratung im kaufm. und finanziellen Bereich.

Wir haben das große Glück hier eine fachkundige Person - die bereits in Altersrente ist - für uns gewinnen zu können - die in früheren Jahren erfolgreich mehrere Unternehmen stabilisiert hat und in die Eigenfinanzierung geführt hat.

Laut Aussage dieser, bietet der Gesetzgeber wohl an, dass Ihre Rechnung, die sie dafür stellen würde
(im fünfstelligen Bereich ) beim Finanzamt wohl einmalig angemeldet werden könnte und somit nach erfolgter Anmeldung die Versteuerung etc. über ihre persönliche Einkommenssteuer erfolgt.

Es sei wohl nicht notwendig eine Firma zu Gründen noch ein Kleingewerbe anzumelden.

Ist diese Aussage so richtig
und sehen Sie evtl. eine andere Lösung ?

Vielen Dank

mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.Es sei wohl nicht notwendig eine Firma zu Gründen noch ein Kleingewerbe anzumelden.
Eine Firma (=juristische Person) zu gründen, ist auf jeden Fall nicht notwendig.
Ein Gewerbe (oder Kleingewerbe) anzumelden (mit der Folge, dass man steuerlich (neu) erfasst wird, evtl. mit einer neuen Steuernummer und Umsatzsteuernummer) ist dann notwendig, wenn die Person eine Tätigkeit, die auf eigene Rechnung, eigene Verantwortung und auf eine gewisse Dauer mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben will. Falls das eine einmalige Angelegenheit ist, z. B. eine Beratung, dann braucht man keine Gewerbeanmeldung. Hier wird das FA sicher hinterfragen, ob das tatsächlich eine einmalige Beratung war, weil das Honorar sehr hoch ist.
Möglicherweise kommt ein Kleingewerbe in Frage, die sich von dem Gewerbe nur dadurch unterscheidet, dass man keine USt berechnet. Das muss man aber beim FA beantragen, Die Voraussetzungen sind hier beschrieben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinunternehmerregelung_(Deutschland)
Man würde wiederum keine Gewerbeanmeldung brauchen, wenn man Freiberufler ist. Was Freiberufler ist, lesen Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Beruf_(Deutschland)
Man wird aber immer noch eine steuerliche Erfassung der Tätigkeit(s.o.) beim FA anmelden müssen.
2.Ist diese Aussage (dass die Rechnung, die sie dafür stellen würde
(im fünfstelligen Bereich ) beim Finanzamt wohl einmalig angemeldet werden könnte und somit nach erfolgter Anmeldung die Versteuerung etc. über ihre persönliche Einkommenssteuer erfolgt) so richtig
Ich habe aus Ihrer Schilderung nicht ganz verstanden, wer die Rechnung beim FA einreichen soll. Das wird wohl Ihr Berater sein und nicht Sie. Außerdem ist es schon längst so, dass man beim FA keine Rechnungen einreicht oder Belege überhaupt, sondern nur aus Aufforderung (selten). Ihr Berater wird eine Steuererklärung machen und die Einkünfte aus der Tätigkeit eingeben und über seine persönliche Einkommenssteuer versteuern. Das ist unabhängig davon, ob er Gewerbebetreibender oder Freiberufler ist bzw. sein muss.
2. und sehen Sie evtl. eine andere Lösung ?
So wie ich verstehe, geht es darum, dass Ihr Berater kein Einkommen hat, das ihm von Renteneinkünften abgezogen wird und Ihnen, dass Sie seine Kosten als Betriebsausgaben geltend machen können. Für eine Lösung ist mir zu wenig Info. Grundsätzlich kommen in Betracht, eine Firma Gründung, eine Anstellung als Arbeitnehmer oder eine Nebengewerbeanmeldung.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 13.12.2020 | 14:27

Hallo,
Ihre Antwort ist in keiner Weise aussagekräftig - sie wiederholen sich laufend und sie widersprechen sich hier meiner Meinung nach und gehen nicht auf die Fragestellung ein. Wir können so nichts damit anfangen.

Wir wollten wissen, ob die Aussage stimmt, das eine "Person" einmalig ihre an uns gestellte und bezahlte Beratungsrechnung beim Finanzamt anmelden kann und damit keine Anmeldung beim Finanzamt als Gewerbe noch Kleingewerbe noch Anmeldung beim Gewerbeamt braucht und über ihre persönliche Einkommenssteuer abrechnen kann. Unserer Meinung nach wäre hier nur ein klares nein oder ja als Antwort nötig.
Der Hintergrund dieser Anfrage war, natürlich gehen wir davon aus, dass es sich hier bei der von uns als Firma / GmbH geleisteten Zahlung dann um eine Betriebsausgabe handelt - aber wir wollen alles richtig machen und keine Probleme wegen anderen Personen bei einer evtl. Betriebsprüfung haben und dann evtl. die Ausgabe nicht als Betriebsausgabe gewertet wird. Wir haben bereits selber bei Wikipedia geprüft, deshalb haben wir uns ja an sie gewendet.
Der Beratungsvertrag hatte das Ziel die Firma/GmbH als sehr erfolgreiches Start Up Unternehmen komplett eigen finanziert umzustellen und keinerlei Kredite in Anspruch zu nehmen und demnach auch immer entsprechend liquide zu sein (Bilanzausweisung etc. ) also autark zu sein. Dieses Ziel wurde erreicht - der Vertrag wurde im, April 2020 abgeschlossen - andere weitere Themen stehen nicht an, so dass dies wohl einmalig war und im Dezember 2020 beendet ist. Da dieses Ziel in allen Bereichen erfüllt wurde - und auch auf Grund der Aufgabenstellung ergibt sich dieser einmalige Rechnungsbetrag.

Bitte, also klare Angaben bzw. Antwort mit der obigen Antwort können wir leider gar nichts anfangen -
Wir haben hier die Bezahlung der eingereichten Beraterrechnung zurückgestellt , weil wir auf der sicheren Seite sein wollen.
Danke für ihre Rückantwort

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.12.2020 | 15:02

Hallo,
Sie können mit der Antwort nicht anfangen und wollen nur ein klares nein oder ja als Antwort.
auf die Frage "Ist diese Aussage so richtig, das eine "Person" einmalig ihre an uns gestellte und bezahlte Beratungsrechnung beim Finanzamt anmelden kann und damit keine Anmeldung beim Finanzamt als Gewerbe noch Kleingewerbe noch Anmeldung beim Gewerbeamt braucht und über ihre persönliche Einkommenssteuer abrechnen kann."
Hier ist die Antwort:
NEIN.. Denn aufgrund Ihrer Information kann man diese Aussage SO nicht bestätigen.

Ich hoffe, Sie können damit was anfangen.

Meine ursprüngliche Antwort, in der ich Ihnen erklärt habe, worauf es ankommt, sei Ihrer Meinung nach widersprüchlich. Sie haben leider nicht konkretisiert, was für Sie widersprüchlich oder unverständlich war. Dafür ist die Nachfragefunktion aber da. Dann kann ich Ihnen leider nicht weiter helfen.

Freundliche Grüße
Zelinskij


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