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Beratungsarbeit in Deutschland nicht ansässig

28.03.2017 05:24 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alex Park


Ich besitze eine kleine Beratungsfirma, wo ich international als Berater arbeite, sowohl auf eigene Faust als auch mit der Unterstützung anderer Kollegen. Ich habe jetzt die Möglichkeit, einen Vertrag mit einer deutschen Firma zu bekommen. Der Vertrag wird mich in Deutschland verbringen (ca. 4 Monate, Montag-Donnerstag). Ich werde in Deutschland nicht mehr als 6 Monate in Deutschland ausgeben.

Ich habe ein Unternehmen in Großbritannien für meine Arbeit und mein Kunde wird gerne einen direkten Vertrag mit meinem in Großbritannien ansässigen Unternehmen haben.

Wie gehe ich mit den persönlichen Steuerverpflichtungen für die in Deutschland verbrachte Zeit ein? Könnte ich mich als Freiberufler setzen und nur meine britische Firma für meine Arbeit dort bezahlen?

Wäre das eine Möglichkeit, mögliche Probleme zu vermeiden? Ich verstehe, ich könnte den Vertrag auch direkt mit meinem deutschen Partner als freiberufler machen, aber dann kann ich die Supportkosten meiner Organisation, Kollegen außerhalb Deutschlands nicht berücksichtigen. Also grundsätzlich würde der Freiberufler Vertrag nur den "Gehalts" Die Person, die in Deutschland arbeitet und nicht den vollständigen Wert hinzufügen.

Was muss ich bei der Ausarbeitung meines Vertrages mit meiner britischen Firma berücksichtigen. Zum Beispiel sollte ich Vertrag / Rechnungen auf der Grundlage einer Gesamtbezahlung für die angebotenen Gesamtleistungen (die meine eigenen Arbeitskosten, die anderer Kollegen nicht in Deutschland, Gewinn für die Betriebsstätten usw.) beinhalten.

Vielen dank,

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Den hier hinterlegten Informationen entnehme ich, dass Sie in Spanien ansässig sind, aber eine Firma mit Sitz im Vereinigten Königreich unterhalten.

Da Sie Ihrem eigenen Vortrag nach aufgrund des besprochenen Auftrages weniger als 183 Tage im Jahr in Deutschland verbringen werden, droht hier keine keine Steuerpflicht in Deutschland, so dass Sie Ihr gesamtes Einkommen weiterhin in Spanien versteuern müssen.

Da das aktuelle Doppelbesteuerungsabkommen mit Spanien Einkünfte aus selbstständiger Arbeit nicht mehr explizit erwähnt, sind diese nur in Ihren Ansässigkeitsstaat, also Spanien zu versteuern. Sollten Sie über Ihre Firma angestellt sein,malso Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit beziehen, so wären diese aus Art. 14 DBA-Spanien dann nicht in Spanien zu versteuern, wenn die Firma keine Niederlassung in Deutschland hat und Sie sich weniger als 183 Tage im Jahr dort aufhalten, dies sollten Sie also schaffen.

Ihre englische Firma könnte also dem deutschen Kunden eine Rechnung stellen, die englische Firma könnte Sie im Wege von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit wie einen Arbeitnehmer monatlich bezahlen oder als Einkünfte aus selbstständuger Arbeit verbuchen. Eine Steuerpflicht in Deutschland droht erst einmal nicht, insbesondere solange Sie unter 183 Tage Anwesenheit im Jahr bleiben.

Wollen Sie bzgl. des Auftrages einen Vertrag zwischen sich und der englischen Firma schließen, so wären aus meiner Sicht neben Fragen der Leistung und Leistungserbringung auch Dinge wie Fahrtkosten, Übernachtungen oder Krankenversicherung zu regeln.

Vom Vertragsvolumen her sollte der Vertrag zwischen der Firma und Ihnen den gesamten Auftrag umfassen, dies macht insbesondere dann Sinn, wenn Sie wenig Gewinn im Vereinigten Königreich belassen wollen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 28.03.2017 | 08:57

Wenn ich entsprechend macht und Ein arbeitnehmer vetrag mit meine englische firma abschliess muss ich nicht Deutsche steuer zahlen fuer die zeit die ich in deutschland arbeitet?

Nach die information hier habe ich so verstanden:

http://www.zoll.de/DE/Unternehmen/Arbeit/Arbeitgeber-mit-Sitz-ausserhalb-Deutschlands/arbeitgeber-mit-sitz-ausserhalb-deutschlands_node.html

Ich habe gesehen dass es keine sozial versicherungs plicht gibt. Und das Beratung nicht mehr AUG risiko bestehet.

Ich will nur sicher stellen dass die deutsche behorde konnen spaeter mich keine steuer reklamieren. Kann ich dass als angestellte meine englische firma schaffen? Muss ich dafuer.dann selbe die lohn steuer freiwilling zahlen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.03.2017 | 09:19

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Sollten Sie als Arbeitnehmer der englischen Firma nach Deutschland kommen, so wäre nach Art. 14 DBA-GB eine Versteuerung Ihrer Einkünfte in Deutschland nicht angezeigt, wenn Sie weniger als 183 Tage im Jahr in Deutschland verbleiben, wenn Sie von einer Firma ohne Sitz in Deutschland beschäftigt werden und die Vergütung auch von keiner deutschen Betriebsstätte der englischen Firma getragen wird. Alle diese Voraussetzungen sollten Sie schaffen, so dass ich hier keine Probleme sehe.

Versicherungstechnisch könnte eine Entsendung konstruiert werden, für einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren würden Sie dann weiter in Ihre nationale Sozialversicherung einzahlen und würden nicht in Deutschland einzahlen. Diese Entsendung muss vorher beantragt werden, hier wäre also ein Antrag zu stellen.

Als Angestellter der englischen Firma müssten Sie ggf. in GB Steuern bezahlen und im Land Ihrer Ansässigkeit, aber nicht in Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Park

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