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Beleidigung und Verleumdung


15.01.2007 17:55 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



Seit einiger Zeit werden wir von der Mutter eines Schulfreund unseres Sohnes immer wieder verbal attackiert. Sie glaubt unser Sohn ist Schuld, wenn ihr Sohn in der Schule Blödsinn macht. Zuletzt hat sie uns angerufen und am Telefon unsere beiden Söhne als total Verhaltensgestört und asozial bezeichnet. Mich eine Hexe genannt und Lügen über uns und die Kinder erzählt (die sie auch anderen erzählt). Mittlerweile macht uns ihre unverschämte Art sehr wütend und wir würden das gerne unterbinden. Wir haben sie auch schon mehrfach aufgefordert damit aufzuhören, ohne Erfolg. Wie kann man z.B. einen "Schiedsmann" einschalten? Oder sollten wir Anzeige erstatten und was passiert dann?
Vielen Dank für baldige Antwort

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Sehr geehrte Ratsuchende,

in rechtlicher Hinsicht wäre es zunächst möglich, die Gegenseite in zivilrechtlicher Hinsicht auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen. Es wäre dann ein Schreiben an die Gegenseite zu richten, die diese auffordert, eine bestimmte Verhaltensweise, bestimmte Äußerungen in Zukunft zu unterlassen. An diese außergerichtliche Aufforderung könnte sich ggf. ein Zivilrechtsverfahren anschließen.

Bei einer strafrechtlichen Vorgehensweise, einer Anzeigeerstattung, würde die Staatsanwaltschaft aller Voraussicht nach das Verfahren mangels öffentlichem Interesse einstellen und Sie ggf. auf den Privatklageweg verweisen.

Da beide Kinder zusammen in die Schule gehen, sollte zunächst versucht werden, die Sache gütlich zu einigen, ggf. unter Vermittlung einer dritten Person. Letztendlich werden sich die Kinder in der Schule weiter begegnen und man sollte eine weitere Verschärfung des Konflikts vermeiden. Es scheint daher sinnvoll - und eine derartige Vorgehensweise würden Sie auch wohl begrüßen, da Sie von "Schiedsmann" sprechen - eine Einigung zwischen den beiden Schülern und deren Eltern zu finden. Hier kann sich z.B. ein gemeinsames Gespräch mit dem Klassenlehrer anbieten, was zudem den Vorteil hat, dass dieser beide Schüler kennt. An den Schulen ist zudem häufig ein Vertrauenslehrer eingesetzt, den man ebenfalls ansprechen und um Vermittlung bitten könnte. Letztendlich wäre auch noch an eine anwaltliche Mediation zu denken, die von einigen Anwälten angeboten wird.

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Überblick geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr
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