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Beleidigung aus einem Fahrzeug


| 16.10.2006 22:43 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Kugler



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bekam eine Vorladung zur Zeugenaussage wegen Beleidigung aus einem Fahrzeug nach §185 Strafgesetzbuch.
Laut polizeilicher Angaben kann es sich nur um Folgendes handeln:

ein Auto vor mir und ich wurden von einem entgegenkommenden PKW zur Vollbremsung gezwungen. Dabei musste er jedoch anhalten, weil kein Platz zum Weiterfahren vorhanden war. Als wir doch an ihm vorbei fuhren, hob ich die Hand in der Art "was das soll" - habe keine beleidigende Geste gemacht!

Als wir schon gut einige Hundert Meter weiter waren, sah ich im Rückspiegel, dass er uns RÜCKWÄRTS fahrend die gesamte Straße hin verfolgte, bei der nächsten Kreuzung wendete und uns dann an der Ampel hinten auffuhr und fotografierte. Dann fuhr er telefonierend weiter.

Zuerst hab ich sein Verhalten nicht verstanden, doch jetzt mit dieser Vorladung vermute ich, dass er mir wegen meiner Handbewegung wohl eine Beleidigung unterstellen will.

Ich hoffe, dass seine alleinige Aussage gegen unsere ( 2 Personen, allerdings mein Verlobter ) nicht ausreicht.
Dennoch habe ich Bedenken, wie die Sache aussieht.
Bin zumdem im 8. Monat schwanger und kann den Stress nicht brauchen. Können Sie mir vielleicht sagen, wie schlecht oder vielleicht gut es um meine Situation steht? Muss ich mit noch mehr Ärger rechnen oder könnte die Anzeige fallen gelassen werden?

Für eine Antwort bin ich sehr dankbar, mit freundlichen Grüßen: Eszter Barta


-- Einsatz geändert am 16.10.2006 23:24:37

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Sehr geehrte Ratsuchende,

in Anbetracht Ihres Einsatzes und anhand Ihres geschilderten Sachverhalts möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Zunächst muss ich Sie jedoch darauf hinweisen, dass mir eine Prognose, ohne Akteneinsicht zu erhalten, nicht möglich ist.

Sie wurdden anscheinend durch einen anderen Teilnehmer wegen Beleidigung und möglicherweise wegen Nötigung angezeigt. Aufgrund dieser Anzeige werden Sie nun von der Polizei vorgeladen, um sich zu den Vorwürfen äußern zu können.

Ich würde Ihnen raten, den Sachverhalt, so wie er sich zugetragen, gegenüber den aufnehmenden Beamten wieder zu geben. Falls es Ihnen aufgrund Ihrer Schwangerschaft zu stressig sein sollte, vor Ort zu erscheinen. Können Sie Ihre Aussage mit dem Hinweis auf Ihre Schwangerschaft auch schriftlich bei der zuständigen Polizeiwache einreichen. Die Daten der zuständigen Polizeibehörde dürften der Vorladung zu entnehmen sein.

Sie sollten auch darauf hinweisen, dass Ihr Verlobter den von Ihnen geschilderten Sachverhalt bestätigen kann. Ihr Verlobter hat zwar ein Zeugnisverweigerungsrecht, kann aber trotz der Verlobung durchaus aussagen.

Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler

Zum Abschluss möchte ich Sie noch auf Folgendes ausdrücklich hinweisen:

Diese Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.

Insbesondere bezieht sich diese Auskunft lediglich auf die Informationen, die mir Rahmen der Sachverhaltsschilderung zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine umfassende verbindliche Beratung unerlässlich. Deshalb weise ich Sie ausdrücklich daraufhin, dass diese Leistung nicht im Rahmen der Online-Beratung erbracht werden kann.

Nachfrage vom Fragesteller 17.10.2006 | 13:00

Vielen herzlichen Dank! Eszter Barta

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