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Beleidigung - Diagnose vom Arzt

11.09.2008 19:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Ich habe vor kurzem in einer akuten (körperlichen) Problemsituation erstmalig einen Arzt aufgesucht, der auch (und hauptsächlich) therapeutisch arbeitet. Ich hatte nach Einnahme eines Medikaments als Nebenwirkung (auf die auch im Beipackzettel hingewiesen wird) zwei Tage (und Nächte) hindurch eine schwere Magen-Darm-Revolte erlebt. Dabei hatte ich viel Flüssigkeit ausgeschieden und keinen Tropfen zu mir genommem, so dass ich mir wegen einer evtl. drohenden Dehydrierung meines Körpers Sorgen machte und gern ein Glucose-Elektrolyt-Granulat einnehmen wollte, wie es in der Choleratherapie verwendet wird.

Die Konsultation des Arztes am Samstag war möglich, weil meine Frau seit längerem mit ihm in Kontakt und darüberhinaus auch in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu ihm stand. Da sie außerdem wusste, dass er viel mit Infusionen arbeitet (die ja gegen drohende Austrocknung eine wirkungsvolle Sofortmaßnahme darstellen) überredete sie mich energisch, ihn aufzusuchen.

Ich habe dem Arzt meine Situation und mein Anliegen in Gegenwart meiner Frau am Telefon klar und eindeutig beschrieben, aber der Doktor hat dann doch alles mögliche mit mir

veranstaltet (hurra, ein Privatpatient, da kann ich ja mal wieder so'ne richtig schöne Rechnung schreiben...). Und er hat OHNE IRGENDEINEN AUFTRAG ODER AUCH NUR EINE IRGENDWIE DARAUF GERICHTETE ANDEUTUNG EINE THERAPEUTISCHE DIAGNOSE ZU PAPIER GEBRACHT:

Psychoneurovegetatives Syndrom mit funktionellen Störungen,
Reaktiv erschöpfungsdepressives Syndrom mit Angstsymptomatik,
Burnout-Syndrom, ...

Erfüllt dies den Tatbestand der Beleidigung?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Eine Beleidigung vermag ich dem von Ihnen geschilderten Vorgang nicht zu entnehmen. Voraussetzung hierfür wäre rechtswidriger Angriff auf Ihre Ehre. Ein solcher fehlt vorliegend.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass der Sie behandelnde Arzt in irgendeiner Art und Weise vorhatte, Sie zu beleidigen. Vielmehr stellte dieser eine Diagnose, was seinem Aufgabenbereich entspricht.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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Fax 089/ 22843356

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