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Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung

| 08.07.2009 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hintergrund:

Eine (mittlerweile Ex-)Mieterin einer von mir betreuten alten Dame (notariell hinterlegt) wirft mir seit Monaten vor, daß ich die Betreuung (diese erledige ich bereits 16 Jahre) nicht ordnungsgemäß übernehme.

So hat Sie u.a. einen Betreuungsantrag beim AG gestellt mit der Formulierung, (Zitat) daß ich der alten Dame die Luft entziehen würde, diese einsperren würde, den Kontakt zu anderen Menschen unterbinden würde. die Person kein Sonnenlicht bekäme usw.!

Dieser Antrag wurde zwischenzeitlich verworfen und nach Begutachtung durch den Richter und Sozialstelle war alles äusserst zufriedenstellend. Jedoch für mich anstrengend und ehrverletzend.

Die Aussage, daß ich die alte Dame schlecht behandeln würde (was vermutlich ihre Rache aufgrund der Wohnungskündigung durch uns ist) wird jedoch immer wieder von ihr wiederholt. Z.B. schreibt die Person Briefe mit ähnlichem Inhalt an die Verwandschaft der Betreuungsperson oder an den Bürgermeister und das Sozialamt.

Ferner hat die Person bereits mit anderen Gründen Anzeige gegen mich und meinen MAnn getätigt, z.B. Bedrohung und Diebstahl. Alles wurde abgewiesen und wir waren immer die Gewinner.

Die Person ist polizeibekannt (wie wir und unser bisheriger Anwalt durch die AKten entnehmen konnten) und hat in der Vergangenheit auch bei anderen Vermietern einen Rachefeldzug gestartet (Z.B. Reifen zerschnitten).

Ich möchte dieses für mich nicht weiter dulden, da es mich mittlerweile krank macht.

In diesem Fall ist es ja auch richterlich festgestellt, daß es keinen Grund für die Angriffe gibt. Einen Teil der Briefe an die Verwandschaft (oder an mich selbst) liegen im Original vor. Ferner gibt es Zeugen.

Die Person ist Hartz4-Empfängerin: macht eine Anzeige ausser Streß für mich trotzdem Sinn? Wie sähe eine Strafe aus? Und vor allem natürlich: nach dieser groben Schilderung, wäre die Beweislage ausreichend?

Die Anzeige würde ich über einen Anwalt einreichen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

sicherlich werden Sie damit rechnen müssen, gerade im Falle eines Strafantrages, weiteren Angriffen ausgesetzt zu sein.

Denn das, was Sie schildern, lässt eher die Vermutung zu, dass die Exmieterin krankhaftes Geltungsbedürfnis hat. Hier sind sicherlich schon Ansätze des Stalking erkennbar, zumal sie offenbar schon amtsbekannt ist. Das würde eine weitere Straftat nach § 238 StGB darstellen.

Weiterer "Streß" wird also sicherlich vorprogrammiert sein.

Gleichwohl kann man Ihnen nur dazu raten, Strafantrag stellen zu lassen. Denn die Vorwürfe sind derart ungeheuerlich, dass man sie kaum auf sich beruhen lassen kann. Insbesondere auch die Tätigkeit im Rahmen der Betreuung wird darunter leiden können.

Sofern Sie also bereit sind, den "Streß" auf sich zu nehmen, sollten Sie hier weiter vorgehen.

Die Beweislage dürfte nach Ihren Angaben mehr aus ausreichend sein.

Hier wird entweder eine Geldstarfe oder sogar eine Freiheitstrafe in Betracht kommen, je nach den Voreintragungen der Exmieterin.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 08.07.2009 | 21:09

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