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Belege für die doppelte Haushaltsführung

23.04.2018 07:51 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Belegvorhaltepflicht
Nachweis von Aufwendungen

Guten Tag,
am Hauptwohnsitz steht mir eine eigene Wohnung im Haus meiner Eltern zur Verfügung, am Beschäftigungsort eine wesentlich kleine Wohnung da ich diese überwiegend in der Arbeitswoche nutze. Aus Sicht des Finanzamtes sind die weiteren Voraussetzungen für eine doppelte Haushaltsführung erfüllt.
Offen ist die Frage nach den erfolgten Heimfahrten, hierzu liegt eine Bestätigung der Eltern über die durchgeführten Heimfahrten vor. Ist dieser Beleg als ausreichend zu bewerten, gibt es bereits entsprechende Urteile?
23.04.2018 | 08:49

Antwort

von


(58)
Tackheide 74a
47804 Krefeld
Tel: 02151 4467408
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

Ich gehe zunächst einmal davon aus, dass Sie Ihre Steuererklärung elektronisch abgeben. In diesem Fall brauchen Sie dem Finanzamt zur Zeit überhaupt keine Belege zu übermitteln. Vielmehr gilt ab dem 1.1 2018 nur noch eine Belegvorhaltepflicht. Also müssen sie erforderliche Belege erst auf Anforderung durch das Finanzamt diesem übersenden.

Im übrigen gilt folgendes:
Ob das Finanzamt die angesetzten Fahrten für die doppelte Haushaltsführung anerkennt, ist eine Frage der Beweiswürdigung im Einzelfall. Generelle Aussagen lassen sich daher nicht treffen. Gemäß § 88 Abgabenordnung ermittelt die Finanzbehörde den Sachverhalt von Amts wegen .Sei hat alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch die für die Beteiligten günstigen Umstände zu berücksichtigen. Grundsätzlich wird das Finanzamt daher die angesetzten Aufwendungen auch ohne Bestätigung ihrer Eltern anerkennen, wenn Sie eine Aufstellung über die durchgeführten Fahrten einreichen. Voraussetzung ist allerdings, dass insoweit keine Widersprüche auftreten, Z. B. dahingehend, dass das Finanzamt bei der Durchsicht der Steuererklärungen Unterlagen. wie Tankquittungen oder Spesenabrechnungen entdeckt, wonach sie eben keine Heimfahrt unternommen haben. Deshalb bietet es sich grundsätzlich an, dass sie am Ort ihrer Hauptwohnung ihr Fahrzeug betanken und die Tankquittung aufbewahren. Sollten Sie nicht mit Ihrem Fahrzeug gefahren sein, könnten andere Reiseunterlagen eingereicht werden. Soweit ihre Eltern bestätigen, dass sie die Heimfahrt unternommen haben, reicht diese Bescheinigung grundsätzlich alleine zur Anerkennung der Fahrtkosten aus, sofern, wie oben dargestellt, keine Widersprüche erkennbar sind.

Ich hoffe ich habe ihnen ihre Fragen ausführlich beantwortet und stehe für Nachfragen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Franz Meyer
Rechtsanwalt
Steuerrecht Steuerstrafrecht


Rechtsanwalt Franz Meyer

ANTWORT VON

(58)

Tackheide 74a
47804 Krefeld
Tel: 02151 4467408
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