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Belastung des gemeinsamen Wohneigentums


15.04.2007 23:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,
ich lebe in Scheidung und habe mit meiner Frau ein Wohneigentum bei dem wir beide als Miteigentümer eingetragen sind. Das Trennungsjahr ist bereits um und Scheidungsantrag zugestellt.
Ich möchte das Haus behalten und von meiner Mutter habe ich einen groesseren Geldbetrag erhalten um die Scheidung und eine eventuelle Abfindung bezahlen zu können. Grundsätzlich wäre ich ja bereit, mich mit meiner Frau auf Verkehrswertbasis zu einigen und den Kredit für die restliche Hypothek zu übernehmen. Ein Gutachten eines Sachverständigen liegt vor, trotzdem behauptet sie bzw.ihr Anwalt dass das Haus viel mehr wert sei.
Deshalb fürchte ich dass es zu keiner Einigung kommt und alles was ich anbiete meiner Frau nicht genügen wird.
Es wäre deshalb durchaus denkbar, dass meine Frau eine Teilungsversteigerung betreiben wird, in dem Irrglauben dadurch einen höheren Preis erzielen zu können.
Dem möchte ich durch geeignete Massnahmen preventiv entgegentreten.

Kann ich die Versteigerung des gemeinsamen Hauses nun durch Eintragungen von Grundschulden, beispielsweise für die Summe die mir meine Mutter für die Abfindung zur Verfügung stellte, für einen potentiellen Bieter uninteressant machen ?

Wäre auch die Eintragung eines lebenslangen Wohnrechts für meine Mutter denkbar um potentielle Bieter abzuschrecken und so eine Versteigerung unmöglich zu machen ?

Vielen Dank

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Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Ihre Anfragen beantworte ich wie folgt:


Belastungen eines bebauten Grundstücks(=Haus) werden im Rahmen einer etwaigen Teilungsversteigerung vom Verkehrswert abgezogen.

Derjenige,der ein solches Grundstück im Rahmen einer Teilungsversteigerung erwirbt,kann also den zu zahlenden Preis (=Zuschlag) mit den Belastungen verrechnen,d.h.er muss nur den nach Abzug der Belastungen noch verbleibenden Verkehrswert bezahlen, der in der Teilungsversteigerung regelmäßig deutlich unter dem Marktwert liegt.

Nur Ihre Miteigentumshälfte kann belastet werden,nicht dagegen der ME-Anteil der Noch-Ehefrau .

Von daher bleibt für das etwaige Versteigerungsverfahren immer noch ein restlicher Verkehrswert,nämlich der ME-Anteil der Noch-Ehefrau.

Die angedachten zusätzlichen Belastungen (Wohnrecht/Grundschuld) sind daher nicht geeignet,die Noch-Ehefrau von einer Teilungsversteigerung abzuhalten.


Sie könnten im Rahmen einer Teilungsversteigerung auch selbst bieten und den ME-Anteil der Ehefrau zu einem Preis ersteigern,der regelmäßig unter dem Marktwert liegt.

Für die Nachfragefunktion stehe ich zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin




Hier müsste ein Ersteher(in der Teilungsversteigerung)zum Kaufpreis null die Schulden








Von daher ist davon abzuraten,Ihre Miteigentumshälfte mit den beabsichtigten Belastungen (=Wohnrecht,Grundschuld) zu versehen.
).


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