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Belästigung und Beleidigung durch Nachbarin

| 09.02.2009 18:18 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Die Nachbarin (ca. 55) meiner Tochter (27) belästigt seit ca. 1 Jahr meine Tochter mit meist ungerechtfertigten Klagen. Meine Tochter sei zu laut. Meine Tochter gibt 1-2x im Jahr eine Party, die kündigt sie aber vorher an und besagte Nachbarin war im Anfang sogar auf diesen Parties. Ansonsten ist meine Tochter nicht laut über die Norm, da sie abends auch meistens weg ist - jobmäßig oder weil sie ausgeht. Nicht nur, dass sich die Nachbarin telefonisch bei normalem Geräuschpegel beschwert, sie beschwert sich auch, wenn meine Tochter gar nicht zu Hause ist also definitiv keinen Lärm verursachen kann. Sie spricht dann immer beleidigende agressive Drohungen. Die letzten beiden hat meine Tochter kopiert, und die Art und Weise und der Inhalt erfüllen den Tatbestand der Beleidigung. Anfänglich Besänftigungsversuche meiner Tochter blieben ohne Erfolg, auch eine telefonische Beschwerde meiner Tochter bei der Hausverwaltung. Letzter Stand. Wieder derbe Beleidigung auf dem ARB, obwohl niemand zu Hause war.
Was kann meine Tochter tun - außer wieder die Hausverwaltung benachrichtigen - um diesen Belästigungen zu entgehen, die zu einer fixen Idee bei der Nachbarin geworden zu sein scheinen.
MfG
M. Mirgeler

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, juristisch gegen die Nachbarin vorzugehen. Eine Strafanzeige, verbunden möglichst mit einer zivilrechtlichen Abmahnung und Unterlassensaufforderung, ist anzuraten, wenn die Nachbarin derart ausfallend wird. Außerdem kann das Verhalten der Nachbarin sogar ein Recht Ihrer Tochter zur Mietminderung begründen, wenn sich das Benehmen der Nachbarin so gravierend auf die Lebensqualität in der Wohnung Ihrer Tochter auswirkt, dass ein mietrechtlicher Mangel als gegeben anzusehen ist. Ihre Tochter kann eine Mietminderung gegenüber der Hausverwaltung jedenfalls androhen, wenn gegen die Nachbarin nicht seitens der Hausverwaltung vorgegangen wird. Dies könnte die Hausverwaltung zu energischerem Durchgreifen gegenüber der Nachbarin bewegen.

Bevor Ihre Tochter aber tatsächlich die Miete mindert, sollte sie sich eingehend anwaltlich beraten lassen, ob ein Minderungsrecht tatsächlich besteht. Auch eine Abmahnung gegenüber der Nachbarin dürfte bessere Wirkung versprechen, wenn sie von einem Anwalt verfasst wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, und wünsche Ihrer Tochter, dass sich die unbefriedigende Situation alsbald löst. Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Bewertung des Fragestellers 11.02.2009 | 16:11

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