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Beitragszahlung nicht abgebucht


23.05.2006 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 6/2004 Mitglied in einem Fitnesstudio. Die Abbuchung meines Mitgliedsbeitrags erfolgte zunächst als monatliche Einzugsermächtigung. Aufgrund meiner Mitgliedschaft in einem Sportverein, dessen Mitglieder in der Winterzeit kostenlos in dem Fitnessstudio trainieren dürfen, ist mir der Beitrag für diese Zeit (11/04 bis 04/05) erlassen worden. Das alles erfolgte per mündlicher Absprache.
Bis dato hat man wohl vergessen (so vermute ich), die Beiträge von meinem Konto wieder einzuziehen.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich weiterhin stillschweigen bewahre oder ob ich im Fitnessstudio besser darauf hinweise. Ich möchte natürlich auch nicht, dass ich nach einigen Jahren plötzlich eine horrende Nachzahlung leisten muss.

Wäre es denn rechtlich anfechtbar, wenn das Fitnesstudio, durch m.E. eigenes Verschulden, die nicht "eingezogenen" Beiträge mit einem Mal nachfordert? Besteht diesbezüglich eine Frist o. Verjährung?

Mit freundlichem Gruß
und vielen Dank im Voraus

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt:

Die fälligen Beiträge kann das Fitnessstudio auch mit einem Mal nachfordern. (Ich gehe davon aus, dass Sie vertraglich nichts anderes vereinbart haben.)

Bezüglich der Mitgliedsbeiträge gilt die gesetzliche Verjährung von drei Jahren. Nach Ihrer Schilderung beginnt die Verjährungsfrist mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist (,denn das Fitnessstudio kennt alle den Anspruch begründenden Umstände und hat auf Kenntnis von Ihnen als Schuldnerin des Anspruches). Anhand dieser Angaben können Sie sich jeweils ausrechnen, wann die Beiträge verjähren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.


Ergänzend weise ich auf folgendes hin:
Die Auskunft im Rahmen dieses Forums kann nur die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind, umfassen. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die im Einzelfall auch zu einem völlig anderen Ergebnis führen können Verbindliche Empfehlungen darüber, ob und gegebenenfalls wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, sind nur im Rahmen der Erteilung eines Mandats möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Iris Lemmer-Krueger
-Rechtsanwältin-


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