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Beitragsbemessung -freiwillig versichert bei gesetz. KV

30.03.2020 16:14 |
Preis: 30,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Guten Tag!

Ich bin seit Nov. 2018 mit dem niedrigsten Beitrag freiwillig bei einer gesetzlichen Versicherung versichert. Ende 2019 habe ich eine mir von meinem Vater übertragene Eigentumswohnung für Euro 80.000 verkauft.

Ich muss nun für die Beitragsbemessung einen neuen Fragebogen ausfüllen. Muss ich den Verkaufserlös angeben und wenn ja, wie wirkt sich dieser auf die Beitragsbemessung aus?

Gibt es ein Mindestkapitalvermögen, das nicht berücksichtigt wird (der Verkaufsbetrag soll meine Altersvorsorge sein) und wenn nicht, wie hoch wäre der neue monatliche Beitrag?
Monatliches Einkommen bzw. weiteres Vermögen besteht zur Zeit nicht.

Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße
01.04.2020 | 08:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Es kommt beim Verkauf der Immobilie auf den Zeitpunkt des Verkaufes an.

Grundsätzlich sind Veräußerungsgewinne beitragspflichtig gemäß § 3 Absatz 1 und § 5 Abs. 2 Satz 2 der Beitragsverfahrensgrundsätze für Selbstzahler des Spitzenverbandes sowie nach dem Katalog der Einnahmen und deren beitragsrechtliche Bewertung nach § 240 SGB für freiwillig Versicherte.

Allerdings muss es sich dabei um Veräußerungsgewinne handeln, ob es sich um ein Veräußerungsgewinn handelt, bestimmt sich nach § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 EStG .

D.h. wenn Ihr Einkommensteuerbescheid keinen Veräußerungsgewinn ausweist, zahlen Sie auf den erzielten Gewinn beim Verkauf der Immobilie keine Beiträge.

Stichtag für den Erwerb einer geschenkten Immobilie ist der Eintrag im Grundbuch.

Um ganz sicher zu gehen, könnten Sie eine pflichtversicherungspflichtige Tätigkeit annehmen, diesbezüglich würde ein Midijob ausreichen (Einkommen zwischen 451 – 1300 €)

Wenn also zwischen Anschaffung und Veräußerung ein Zeitraum von mehr als 10 Jahren lag, entsteht kein Veräußerungsgewinn

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Braun
Rechtsanwalt


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