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Beim letzten Telefonat meinte meine 15-jährige Tochter, sie habe keine Lust, mich zu sehen oder zu s

| 24.02.2010 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


22:01
Eine Tochter, 15, lebt seit der Trennung bei Ihrer Mutter. Die Tochter meidet weitgehend den Kontakt zu mir, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. einen Kinobesuch innerhalb von zwei Monaten). Vermutlich wird sie von ihrer Mutter darin bestärkt, den Kontakt zu mir zu meiden. Ihre Mutter hatte ihr vor der Trennung bereits zugesagt, mit ihr auszuziehen. Die zweite Tochter lebt bei mir, hat aber regelmäßig Kontakt (einmal wöchentlich) zu ihrer Mutter und Schwester.

Beim letzten Telefonat meinte sie, sie habe keine Lust, mich zu sehen oder zu sprechen. Ich solle den Unterhalt pünktlich überweisen und sie in Ruhe lassen.

Welche Möglichkeiten habe ich in dieser Situation? Rechtlich?

Tipps und Hinweise aus der Berufserfahrung sind ebenfalls willkommen!
24.02.2010 | 21:52

Antwort

von


(1204)
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Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich haben Sie zum einen nach wie vor die elterliche Sorge für das Kind gemeinsam mit Ihrer getrennt lebenden Frau, zum anderen steht Ihnen, da die Tochter derzeit bei der Mutter lebt, ein Umgangsrecht zu, vgl. § 1684 BGB .

Dieses Umgangsrecht entfällt nun nicht allein deswegen, weil das Kind sich gegen den Umgang ausspricht. Vielmehr ist es Pflicht Ihrer Frau, erzieherisch auf das Kind einzuwirken und es zu ermutigen, den Kontakt zu Ihnen zu pflegen.

Notfalls kann auch eine familiengerichtliche Regelung über Art und Umfang des Umgangsrechtes beantragt werden, wobei das Gericht die Interessendes Kindes, vor allem seine Intention, keinen Kontakt mehr haben zu wollen, und Ihr nteresse an regelmäßigem Umgang gegeneinander abzuwägen.

Das alles ist allerdings eher theoretisch, was rechtlich möglich ist.

Sie können natürlich ein Umgangsrecht durchsetzen, aber Sie können keine Gefühle des Kindes Ihnen gegenüber damit steuern.

Was nutzt Ihnen eine 15-jährige Tochter, die Sie zwar besucht, die aber ihre Misslaune darüber überdeutlich heraushängen lässt?

Aus diesem Grunde rate ich immer wieder, vor Einleitung irgendwelcher rechtlicher Schritte genau zu erforschen, ob es sich dabei vielleicht nur um eine kurzzeitige Laune handelt oder ob wirkliche und Ernst zu nehmende Gründe dafür vorliegen.


Mit freundlichen Grüßen



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.02.2010 | 22:01

Sie sollten den Umweg über reduzierten Unterhalt besser vermeiden, weil dies eine rechtlich nicht geschützte Vorgehensweise ist, die für Sie teuer werden kann.

Rückfrage vom Fragesteller 24.02.2010 | 22:01

Vielen Dank für Ihre offene Antwort. Kann ich über Reduzierung der Zahlungen die Mutter motivieren, erzieherisch erfolgreicher tätig zu werden?

Bewertung des Fragestellers 24.02.2010 | 22:03

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ANTWORT VON

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