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Beim Diebstahl erwischt, welche Strafe erwartet mich?


03.11.2006 23:30 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Sehr geehrte Damen und Herren,

Bis vor ca. 5 Wochen war Herr X als Praktikant bei einer Firma beschäftigt.Er hat durch dummheit ein Beatmungsgerät entwendet. Dies wurde jeodch sehr schnell bemerkt und eine betriebsinterne Untersuchung durchgeführt. Herr X hat das Gerät dann natürlich zurückgegeben, seinem Chef alles erzählt und sich in aller Form entschudligt. Herr X wurde dann jedoch trotzdem entlassen und obendrein wegen Diebstahls bei der Polizei angezeigt. Man zeigte ihn jedoch nicht nur wegen dem oben genannten Gerät an, sondern auch wegen 4 anderen Diebstählen, die er jedoch nicht begangen hat. Insgesamt belief sich der Wert aller Sachen auf ca. 5000€, wobei das zurückgegebene Gerät den weitaus größten Teil dieser Summe ausmachte (ca. 4000€). Er hat nun angst und möchte sie nun fragen, was ihn da strafrechtlich erwartet. Herr X ist 21 Jahre alt, nicht vorbestraft und wollte in nächster Zeit ein Studium beginnen. Besonders hat Herr X Angst vor einer Gefängnisstrafe. Ist das wahrscheinlich oder läuft der Sachverhalt ehr auf eine Geld oder Bewährungsstrafe hinaus? Was wäre die schlimmstmögliche strafe, wenn dem X alle Taten nachgewiesen werden könnten? Wann muss der X mit der Post der Staatsanwaltschaft rechnen? Und sind noch Maßnahmen wie eine Hausdurchsuchung zu erwarten?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Zunächst einmal ist es angezeigt, einen Verteidiger vor Ort zu mandatieren, um eine effektive Strafverteidigung zu gewährleisten. Ohne Akteneinsicht lässt sich eine wirkungsvolle Strafverteidigung nicht aufbauen.

Einsicht in die Strafakten ist das A & O einer effektiven Verteidigung.

Nach Ihrer bisherigen Sachverhaltsschilderung ist eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe wahrscheinlich, wobei die Vollstreckung der Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden dürfte. Dies ist immer dann der Fall, wenn eine günstige Sozialprognose gestellt wird.
Hierbei ist eine Gesamtwürdigung aller Umstände erforderlich (21 Jahre alt zur Tatzeit, unbestraft, Bestreben ein Studium zu beginnnen). Die günstige Sozialprognose dürfte nach Ihren bisherigen Schilderungen wohl vorliegen.

Diebstahl ist mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bedroht.

Nach Ihren Schilderungen ist entweder eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe, deren Vollstreckunng zur Bewährung ausgesetzt wird, wahrscheinlich.

Wann nun der X mit der Post der zuständigen Staatsanwaltschaft rechnen muss, kann aus der Ferne nicht verbindlich beurteilt werden. Dies erfordert mindestens die Einsicht in die strafrechtliche Ermittlungsakte.

Voraussetzung für eine Durchsuchung beim Verdächtigen sind zureichende tatsächliche Anhaltspunkte, dass eine bestimmte Straftat verübt wurde und aufgrund kriminalistischer Erfahrung die Vermutung besteht, dass der Zweck der Durchsuchung erreicht werden kann.

Vor diesem Hintergrund besteht in der Tat die latente Gefahr, dass es zu einer Hausdurchsuchung kommmen könnte.

Durch die Mandatierung eines Strafverteidigers besteht die Möglichkeit, dass das Verfahren gegen HerrnX gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt wird oder Herr X zu einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird.

Eine solche Prognose lässt sich aber nur durch eine Einsicht in die Akten verbindlich abklären.

Um eine Mandatierung eines Strafverteidigers vor Ort dürfte Herr x nicht umhinkönnen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2006
info@kanzlei-roth.de
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