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Beihilfe und Arbeitgeberzuschuß zur PKV für Kinder


| 13.02.2018 09:46 |
Preis: 45,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch



Hallo,
meine Frau ist Beamtin und hat zur Beihilfe eine private Restkrankenversicherung abgeschlossen. Ich als ihr Ehemann bin Angestellter und habe eine private Krankenvollversicherung. Unser Kind wäre nun in Niedersachsen ab Geburt zu 80% beihilfeberechtigt. Daher würden wir auch für das Kind eine private Restkrankenversicherung für die fehlenden 20% abschließen. Kann ich nun die Beiträge für die PKV des Kindes als Ehemann bei meinem Arbeitgeber geltend machen, damit er die Hälfte als Arbeitgeberzuschuß zur privaten Restkrankenversicherung des Kindes übernimmt (sofern ich unter dem Höchstsatz des Arbeitgeberzuschusses bin)?

Sehr geehrter Mandant,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne folgendermaßen beantworten möchte:

Grundsätzlich gilt die volle Kostenübernahmepflicht des Arbeitgebers für alle versicherten Personen. Der Arbeitgeberzuschuss kann daher auch zu Gunsten von Ehepartner und Kindern gezahlt werden, ja.

Dies ist lediglich an zwei Voraussetzungen geknüpft: Erstens darf der Höchstsatz des Zuschussbeitrages nicht ohnehin bereits durch Ihre eigene Krankenvollkostenversicherung "verbraucht" sein, denn dann ist es unerheblich, ob und wenn ja wie viele Kinder vertragskostenerhöhend hinzu kommen, eine erhöhte Zuschussberechtigung für Sie ergibt sich daraus leider nicht.

Zweitens - und daran scheitert der Anspruch in Ihrem Fall leider - muss das Kind auch in Ihrer Krankenvollkostenversicherung mit versichert sein. Da das Kind jedoch über die Krankenversicherung Ihrer Frau mit versichert wird, können Sie die Kosten nicht, auch nicht teilweise, an Ihren Arbeitgeber weiterleiten.
Es gibt insofern keinen Anspruch auf Übertragung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 13.02.2018 | 10:28

Die Restkrankenversicherung des Kindes ist ja auf mich oder meine Frau abzuschliessen. Wenn die Restkrankenversicherung des Kindes auf meinen Namen abgeschlossen werden würde, gäbe es dann ein Anrecht auf den Arbeitgeberzuschuß für diese Restkrankenversicherung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.02.2018 | 10:30

Sehr geehrter Mandant,

leider nein. Ihr Kind müsste in Ihrem Vertrag mitversichert sein.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin


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Bewertung des Fragestellers 13.02.2018 | 10:35


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"In der PKV bekommt jedes Kind einen eigenen Vertrag. Es kann meinem Informationsstand entsprechend nicht in dem Vertrag der Eltern mitabgesichert werden. Daher halte ich diese Information für falsch."