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Beihilfe Betrug Urkundenfälschung

| 19.09.2013 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Philipp Adam


ich hab ca 100 Lohnabrechnungen erstellt für Personen die damit Kredit bekommen haben
der Großteil hat Kredit abbezahlt für Haus Auto oder kein Kredit bekommen

Einige Personen könnten damit auch Kredit bekommen haben und nicht bezahlt haben den Kredit
Schadenssumme vermutlich 6stellig gesamt

Ich bin verh 2 Kinder nicht vorbestraft aber selbstständig Buchhaltungsbüro

Ich hab ca 100 x 50 Euro erhalten und war nicht weiter involviert was genau mit den Lohnabrechnungen gemacht wurde konnte mir aber denken das es um Kreditaufnahme geht bzw auch evtl um Kreditbetrug !

Bei einer angesetzten Bürodurchsuchung hab ich sofort der Polizei den Datenstick ausgehändig und die Bürodurchsuchung wurde nicht mehr durchgeführt !

Meine Fragen
Strafmaß: Gefänignis oder Bewährung
Berufsverbot ?




-- Einsatz geändert am 19.09.2013 10:59:43

-- Einsatz geändert am 19.09.2013 11:05:08

Sehr geehrter Fragender,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes. Jedoch muss ich Ihnen mitteilen, dass es sich hier lediglich um eine erste juristische Einschätzung handelt. Verbindliche Rechtsberatung ist nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Wie Sie erkannt haben, ist vorliegend der Tatbestand der Beihilfe zum Betrug und der Urkundenfälschung gegeben. Ob sich dies ihnen vorliegend auch nachweisen lässt, kann ich ohne Kenntnis der Ermittlungsakte leider nicht sagen. Der einfach Betrug hat ebenso wie die Urkundenfälschung einen Strafrahmen bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe, wobei hier letztendlich die vielen Fälle eine Rolle spielen dürfen. Zu beachten ist hier auch, dass bei Beihilfe die Strafe zu mildern ist.

Bei der Strafzumessung bzw. der Frage einer Aussetzung zur Bewährung spielen mehrere Punkte eine Rolle. Erschwerend würde hier berücksichtigt werden, dass ein hoher Schaden entstanden ist. Auch die Art und Weise der Begehung ist zu beachten. Da sie vorliegend jedoch bisher nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, könnte man durchaus davon ausgehen, dass unter Umständen eine Freiheitsstrafe von unter 2 Jahren verhängt wird, die dann noch zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Auch ist eine Gesamtwürdigung Ihrer Person vorzunehmen. Wie letztendlich das Gericht entscheidet kann ich Ihnen jedoch nicht sagen. Dafür ist die Kenntnis der Ermittlungsakte notwendig.

Nach § 70 StGB besteht die Möglichkeit hier ein Berufsverbot zu verhängen. Wörtlich heißt es hier: Wird jemand wegen einer rechtswidrigen Tat, die er unter Missbrauch seines Berufs oder Gewerbes oder unter grober Verletzung der mit ihnen verbundenen Pflichten begangen hat, verurteilt oder nur deshalb nicht verurteilt, weil seine Schuldunfähigkeit erwiesen oder nicht auszuschließen ist, so kann ihm das Gericht die Ausübung des Berufs, Berufszweiges, Gewerbes oder Gewerbezweiges für die Dauer von einem Jahr bis zu fünf Jahren verbieten, wenn die Gesamtwürdigung des Täters und der Tat die Gefahr erkennen lässt, dass er bei weiterer Ausübung des Berufs, Berufszweiges, Gewerbes oder Gewerbezweiges erhebliche rechtswidrige Taten der bezeichneten Art begehen wird. Das Berufsverbot kann für immer angeordnet werden, wenn zu erwarten ist, dass die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht. Daher besteht die Möglichkeit der Staatsanwaltschaft ein solches Verbot zu beantragen.

Umso wichtiger ist es für Sie, dass Sie sich effektiv strafrechtlich verteidigen lassen. Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt steht Ihnen meines Erachtens ein Pflichtverteidiger zu. Die Beauftragung eines Strafverteidigers scheint mir auch wegen einen eventuell drohenden Berufsverbots geboten.

Gerne können Sie mich auch mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Die räumliche Entfernung steht einer Beauftragung nicht entgegen. Ich übernehme bundesweit Pflichtverteidigungen, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen für eine kostenlose Nachfrage und auch für eine anwaltliche Vertretung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Adam
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.09.2013 | 11:30

ich hab einen Anwalt für Strafrecht sehr jung
was wäre wenn ich die Kosten nicht schaffen kann finanziell
wenn mir das Geld ausgeht was wäre dann ?

also wäre Bewährung möglich aber auch Gefängnis ?
dann wäre ich sofort mein Büro los alle Kunden weg und mein Haus in der Zwangsversteigerung die Familie auf der STraße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.09.2013 | 11:35

Sehr geehrter Fragender,

gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage:

Bei einer Pflichtverteidigung wird der Staat die Kosten Ihrem Anwalt zahlen. Jedoch wird er sich diese Kosten genau wie Gerichtskosten von Ihnen zurückholen. Hier besteht jedoch in der Regel die Möglichkeit die Kosten ratenweise abzuzahlen.

Wie schon oben geschrieben, eine verlässliche Prognose für den Ausgang dieses Strafverfahrens ist ohne Kenntnis der Aktenlage unmöglich.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und wünsche Ihnen alles Gute.

Philipp Adam
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.09.2013 | 11:42

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"mir fehlte einfach die Einschätzung des Strafmass eine "Schätzung"
das Strafmaß lt Gesetzt kann ich selbst nachlesen

Im Grund ist die Frage nicht beantwortet"
Stellungnahme vom Anwalt:
Ohne Kenntnis des Akteninhalts wird in so einem Fall kein Anwalt eine verbindliche Schätzung des Strafmaßes abgeben können.
FRAGESTELLER 19.09.2013 3,6/5,0
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