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Behauptung: Stinkefinger beim Hinterherfahren

| 19.11.2012 23:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich hatte mein Fahrzeug innerorts an der Strasse abgestellt. Für diverse Personen ist das ein Dauerärgernis. Da wurden schon Scheiben eingeschlagen. Beim Losfahren kommt von hinten ein Pkw mit Lichthupe angefahren. Deshalb bin ich innerorts langsam mit etwa Tempo 20 ca 300m gefahren und habe mit den Händen in der Luft herumgefuchtelt. Als ich angehalten habe - drängeln lasse ich mich nicht - sind zwei weitere Fahrzeuge vorbeigefahren.

Die Fahrerin direkt hinter mir hat danach, mit dem ca 12-14 Jahre alten Kind auf dem Beifahrersitz neben mir angehalten und die Scheibe heruntergelassen. Ich hatte dann auch das Fenster geöffnet und machte eine Handbewegung um sie darauf hinzuweise sie solle weiterfahren. Mitten auf der Strasse mit dem Fahrzeug anzuhalten ist hochgefährlich (die Strasse ist 7,50 m breit). Sodann sagte diese, ich hätte ihr die Zunge herausgestreckt was nicht stimmt.



Nun behauptet diese sie hätte keinerlei Warnsignale (wie Lichthupe, Hupe betätigt) nachdem ich dem Vorgang bei der Polizei gemeldet hatte. Fahrzeuge hinter ihr hätten das getan. Sie hätte schlichtweg nichts getan um mich zu provozieren. Ich wäre äußerst langsam losgefahren, hätte mehrfach angehalten um sie zu provozieren (wobei ich diese Person nicht kenne). Aus welchem Grund ? Während sie hinter mir hergefahren sei hätte ich ihr den Stinkefinger gezeigt und die Zunge herausgestreckt.

Da ich nicht angehalten habe, mich nicht nach hinten gedreht habe stellt sich die Frage wie ich ihr denn die Zunge hätte herausstrecken können (was im übrigen falsch ist) ? Sodann behauptet die Person nun, sie hätte sich bedroht gefühlt.

Die zentrale Frage, wie kann ich einem hinterherfahrenden Autofahrer den Stinkefinger zeigen (es ist eh eine Falschaussage) ? Indem ich mit dem Handrücken nach vorne zeige ? Indem ich - was reflexmässig gar nicht so schnell geht - mit dem Handrücken nach hinten zeige ? Was ist genau der Stinkefinger der bestraft wird ? Die Hand, die Hand mit Gesicht indem ich die Person anschaue ? Wen sollte ich hier denn gemeint haben. Diese Person, die Huper ?

Wie kann sich eine Person die scheinbar nichts getan hat beleidigt fühlen ? Wird eine Großmutter die behauptet dass sie bedroht worden wäre, die Angst hat mitten auf der Strasse anhalten und mit dem potentiellen Bedroher das Gespräch suchen ? Insbesondere da diese noch eine minderjährige neben sich hat ?

Der ermittelnde Polizeibeamte hat die Person 4 Wochen nach meiner Meldung angerufen und weitere 3 Wochen später befragt. Auf deren Bitte hat dieser darauf verzichtet die Jugendliche zu befragen. Ist das ein Versäumnis ? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Staatsanwaltschaft hier einschreitet ? Wie wahrscheinlich ist es dass ein ordentliches Gericht mich zum Schuldigen erklärt ? Hier ist auch zu beachten dass das Kind aufgrund der fehlenden unverzüglichen Befragung nun von seinen Großeltern auf eine Aussage getrimmt werden kann.

Die Dame hat das falsche Datum genannt und beharrt darauf. An diesem Tag war ich woanders.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten und dadurch bei der Frage der Dringlichkeit / Detailtiefe die niedrigste Variante gewählt. Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Fragen:

Ein Verfahrensfehler wegen der Unterlassung der Anhörung des Kindes ist nicht zu entnehmen.

Der allein erhobene Mittelfinger kann als Stinkefinger bewertet werden. Die Blickrichtung dazu ist egal.

Wenn der Richter der Zeugin mehr glaubt als dem Angeklagten, kann und wird es meistens in einer Verurteilung enden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


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Bewertung des Fragestellers 20.11.2012 | 21:08

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