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Begrenzung Zugewinnausgleich

| 16.01.2015 13:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

Am Tag der Heirat betrugen meine Schulden 62000 € für eine Immobilie.

Mein Barvermögen betrug 13000 €


Bei Einreichung der Scheidung betrugen meine Schulden 15000 €

Mein Barvermögen ist bei 4000 €

Ich wäre zum Zugewinnausgleich verpflichtet da ich meine Schulden um 47000 € reduziert habe.

Der Ehepartner hat lediglich einen Zugewinn von ca 2000 €

Da mein Barvermögen aber nur 4000 € beträgt, müsste ich für den Zugewinnausgleich einen neuen Kredit aufnehmen.

Meine Frage ist: Greift in dieser Situation die Begrenzung des Zugewinnausgleich ?
Und wenn ja unter welchem Paragrafen finde ich diese Regelung.

Oder ist es tatsächlich so das ich mich neu Verschulden muss um den Zugewinn zu bezahlen ?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn man nur diese Zahlen betrachten, sind Sie nicht zum Ausgleich verpflichtet:

Nach den genannten Zahlne, kommt hier die Begrenzung des § 1378 Abs. 2 BGB in Betracht. Danach wäre nur die Hälfte des tatsächlich vorhandenen Vermögens auszugleichen, also die Hälfte der 4.000,00 €.

Sie müssen sich eben gerade nicht verschulden. Es war nicht gedacht, dass derjenige, der Schulden während der Ehe tilgt, neue Schulden eingehen muss, um eine Ausgleichsforderung auszugleichen.


Aber das Gesagte gilt nur für dieses Zahlenwerk.

Sie führen aus, dass die Schulden für eine Immobilie bestanden haben und zum Teil zurückgeführt wurden.

Sofern die Immobilie sowohl am Anfang der Ehe und zum Ende der vorhanden war, muss auch diese mitberücksichtigt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Rückfrage vom Fragesteller 16.01.2015 | 15:09

Sehr geehrte Frau True-Bohlen

Da die Immobilie schon vor der Ehe in meinem Besitz war und es immer noch ist... ist hier nur die Wertsteigerung zu berücksichtigen.

Richtig?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.01.2015 | 16:56

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage kann ich wie folgt beantworten:

Richtig.

Es ist, wie Sie ausführen, natürlich nur die Wertsteigerung zu berücksichtigen. Dadurch könnte sich die Ausgleichsforderung aber noch ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 19.01.2015 | 18:41

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