Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Begrenztes Realslitting nach der Scheidung


| 01.02.2006 12:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Ist folgende ca.-Berechnung beim begrenzten Realsplitting richtig?:
Bruttoeinkommen: 3000,-
abzüglich Betreuungsunterhalt: 500,-
Bruttoeinkommen steuerpflichtig: 2500,-
Steuerersparnis: 150,-
Ausgleichszahlungen an geschied. Ehefrau:
Steuerausgleich: 75,-
Krankenversicherungsausgleich: 75,-
Einsparung für den Zahlungspflichtigen 0,-
Mehrbelastung durch höheren Kindes-u.Betreuungunterh. 70,-
Mehrkosten für den Zahlungspflichtigen durch Realsp. 70,-
Fragen dazu:
1.) Muß der Zahlungspflichtige das begrenzte Realsplitting auf
Verlangen der Gegenpartei anwenden?
2.) Darf bei einer einvernehmlichen Einigung der Ausgleich an
die Ehefrau mit ihrem Einverständnis ausgeshlossen werden?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Ihren Fragen:
Frage 1)
Zunächst läßt sich nur mit Ihrem Gehalt nicht erläutern, welchen Steuernachteil bei der geschiedenen Ehefrau entsteht. Denn dazu muß man auch das Gehalt der Ehefrau kennen. Denn nur wenn diese über dem Freibetrag kommt (über 7.600 EUR), dann muß sie überhaupt Steuern zahlen.

Frage 2)
Der Zahlungspflichtige ist unterhaltsrechtlich verpflichtet alle steuerlichen Mittel auszuschöpfen, damit sein verfügbares Einkommen steigt. Andernfalls kann dem Pflichtigen dieses (fehlende) Einkommen fiktiv angerechnet werden.

Frage 3)
Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen die Durchführung des begrenzten Realsplitting auszuschließen. Dies wäre aber m.E. für beide eine schlechte Vereinbarung, da beide nur von dem begrenzten Realsplitting profitieren.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.02.2006 | 09:35

Entschuldigung, daß ich für die Auskunft so wenig eingesetzt habe. Ich hatte nur eine kurze Antwort mit ja oder nein auf meine Fragen benötigt, damit der Zeitaufwand für die Antwort für Sie nicht zu groß wird.
Zu 1.) Eigeneinkommen der gesch. Frau liegt bei ca. 8000,- €.
Mir geht es weniger um eine Berechnung, sondern um eine Bestätigung, daß ich das Realsplitting richtig nachvollzogen habe.Ist das der Fall, ja oder nein?
Zu 3.) Wenn das Realsplitting angewendet wird, darf ich dann den Ausgleich für die Steuer und die Krankenversicherung einvernehmlich ausschließen, ja oder nein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.02.2006 | 02:12

zu 1) So wie Sie das begr. Realsplitting berechnet haben funktioniert es nicht.

zu 3) ja Sie können eine vertragliche Regelung schließen.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"da die Nachfrage nicht beantwortet wurde. "
FRAGESTELLER 2/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER