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Befristung

04.07.2009 13:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wie häufig und unter welchen Voraussetzungen ist eine Befristung des Arbeitsvertrages möglich?
Zunächst hatte ich einen befristeten Arbeitsvertrag von etwas über 3 Monaten ohne Sachgrund. Dieser wurde dann auf nochmal 3 Monate ohne Sachgrund verlängert und dann nochmal auf 2 Monate ohne Sachgrund verlängert, danach habe ich einen sachlich befristeten Arbeitsvertrag erhalten (Elternzeitvertretung). Dieser endet nun bald und der Arbeitgeber will mir erneut einen befristeten Arbeitsvertrag anbieten (diesmal wieder ohne Sachgrund) für 3 Monate. Ist das möglich? Was besagt dieser § 14 Abs. 2 Satz 2 Befristungsgesetz?Zudem haben wir einen Tarifvertrag. Dort steht, dass eine Befristung mindestestens 6 Monate betragen muss. Also wären doch drei Monate nicht möglich?Wenn ich den Vertrag annehme, was ist dann.

Vielen Dank im voraus
04.07.2009 | 15:06

Antwort

von


(1162)
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25488 Holm
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig (vgl. § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG ).

Durch Tarifvertrag kann die Anzahl der Verlängerungen oder die Höchstdauer der Befristung abweichend von § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG festgelegt werden.
In diesem Zusammenhang bitte ich Sie die konkrete Regelung des Tarifvertrags wiederzugeben, um zu prüfen, ob eine abweichende Regelung von § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG getroffen worden ist.

Eine Befristung nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG ist nicht zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat. Irgendwann zuvor muss also bereits ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden haben.

Es gilt - nach der tarifvertraglichen Regelung - mindestens eine Befristung von 6 Monaten.

Überlassen Sie mir doch per E-Mail den Arbeitsvertrag und die tarifvertragliche Regelung.
Ich werde die Unterlagen kurz in Augenschein und mich mit Ihnen wieder in Verbindung setzen, ohne dass Ihnen hierfür weitere Kosten entstünden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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