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Befristeter Vertrag und Sperrfrist


28.03.2007 22:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Anwalt, sehr geehrte Anwältin,

Ende Juli endet vorerst mein befristeter Arbeitsvertrag. Es ist noch nicht klar ob er eventuell verlängert wird. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass er verlängert wird.
Aufgrund extrem schlechter Bezahlung und zudem schlechtem Betriebsklima möchte ich aber unbedingt raus aus dem Arbeitsverhältnis und nicht das dieser Verlängert wird. Ich bin dann vorübergehend bis ich etwas neues habe auf Arbeitslosengeld I angewiesen und werde mich auch jetzt schon im voraus Arbeitslos melden da ich ja das genaue Datum kenne, an dem mein Vertrag (voraussichtlich) endet. (Meldepflicht)

Da ja alles noch unklar ist, wird mein Arbeitgeber die nötigen Unterlagen zur Beendigung meines Arbeitsverhältnisses so ausfüllen, wie wenn ich definitv im Juli gehe. (Auslaufen des Vertrages) Unter diesem Aspekt würde ich ja Anspruch haben auf ALG und würde folglich nicht gesperrt.

Meine Frage ist nun, habe ich mich dadurch abgesichert um ALG zu beziehen?
Kann man mir im Ernstfall doch eine Sperrfrist Verhängen wenn mir am ende dann doch noch eine Verlängerung des Vertrages angeboten wird?
Wie ist es mit der Sperrfrist, wenn ich nach dem Auslaufen des Vertrages einfach nicht mehr zur arbeit komme und ich dann später eine Verlängerung angeboten bekomme? Da wäre ja die Arbeitslosigkeit bereits in Kraft getreten.


Vielen Dank für Ihre Mühe
Eingrenzung vom Fragesteller
28.03.2007 | 23:11
28.03.2007 | 23:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

leider sind sie nicht auf der sicheren Seite. Wenn das Arbeitsamt herausfindet, dass sie eine zumutbare Verlängerung des Arbeitsvertrages trotz Anerbietens des Arbeitgebers abgelehnt haben, kann dies bereits eine Sperrfrist nach § 144 SGB III nach sich ziehen. Ob das Arbeitsamt dies aber tatsächlich herausfindet, ist natürlich ungewiss, darauf spekulieren sollte man aber nicht.

Eine Sperrfrist tritt hingegen nicht ein, wenn sie eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigem Grund ablehnen, zum Beispiel wegen unüberbrückbarer Spannungen am Arbeitsplatz. Ob das der Fall ist, kann ich jedoch mangels exakter Angaben nicht beantworten. Ein schlechtes Betriebsklima allein dürfte hierfür nicht ausreichend sein.

Vielleicht suchen Sie noch einmal das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und fragen nach, ob eine bessere Bezahlung in Betracht kommt. Wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis aber von sich aus nicht verlängern will, müssen sie wohl keine Sperrfrist fürchten.

Mit freundlichen Grüßen

Eckart Johlige, Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2007 | 22:36

Vielen Dank,

können Sie mir sagen wie lang die Sperrfrist dauert und von welchen Faktoren diese abhängt? Man hört ja immer es wären bis zu 3 Monate.
Würden mich dann 3 Monate betreffen oder ggf. weniger?

Vielen Dank für Ihre Mühe

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2007 | 10:51

In Ihrem Fall müssten Sie mit einer Sperrfrist von in der Regel 12 Wochen rechnen (§ 146 SGB III).

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