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Befristeter Vertrag- Geburt


02.12.2006 19:30 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Bin beschäftigt in einem Kleinbetrieb (Hotel) mit ca. 10 Beschäftigte. Mein Vetrag ist befristet von anfang Oktober bis einschl. 27. 12 da danach Winterpause ist. Während der gesamten Zeit stehe ich in in der Probezeit.
Ich bin mit einem weiteren Koch in der Küche. Es gibt außer Spülgehilfen keiner der das kochen übernehemen konnte außer mein Vorgänger der eine Weiterbildung macht und dieser ist die nächste Zeit im Ausland.
Nun steht innerhalb der befristeten Arbeit die Geburt unseres 2. Kindes an und unser Erstgeborener ist 3 Jahre alt. Meine Frau wollte die ersten Tage im Krankenhaus bleiben.


Gerne würde ich meine Frau am Tag der Geburt begleiten evtl. muß ich aber zu der Zeit auch unseren Sohn aufpassen wenn meine Eltern keine Zeit zur betreuung hätten.

Nun wüßte ich gerne wie die Rechtslage in meine Fall aussieht.
Kommt Sonderurlaub in Frage und wenn dann wie lange?
Muß der beantragt werden oder muß der Chef einem an so einem Tag frei geben?
Wie sieht es aus wenn ich einen 10 Std. Tag hab aber bei meiner Frau die Geburt einsetzt? Kann ich die Arbeit dann verlassen??
Mein Chef äußerte diesbezüglich nur, das ich meinen Vorgäner eben informieren müßte das der für mich einspringt aber der befindet sich die nächste Zeit ja nicht hier?!




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Sehr geehrter Ratsuchender,
ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf Grund Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Ein Arbeitnehmer hat Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn ihm die Ausübung der Tätigkeit für eine verhältnismäßig geringe Zeit aus persönlichen Gründen nicht zumutbar ist.
Die Rechtsprechung hat Fallgruppen erarbeitet, in denen solch ein Fall gegeben ist.
So hat der Arbeitnehmer bei Niederkunft der Ehefrau aber auch bei der vorübergehenden Pflege eines nahen Angehörigen einen Anspruch auf Freistellung.

Die Rechtsprechung gibt für jeden Anlass meist einen pauschalen Freistellungsanspruch von 2 Tagen. Dies kann aber in Tarifverträgen für jeden Anlass gesondert bestimmt werden.
Auch kann der Freistellungsanspruch im Arbeitsvertrag ausgeschlossen werden.

Da die Geburt eines Kindes kein unterwartetes Ereignis ist, empfehle ich Ihnen dringend das Vorgehen mit Ihrem Arbeitgeber abzuklären.
Insbesondere wenn Sie länger als 1- 2 Tage bei Ihrem Kind bleiben müssen, so werden Sie
Urlaub nehmen müssen.

Grundsätzlich sind Sie verpflichtet den Arbeitgeber von den besonderen Umständen zu unterrichten, sobald Sie davon wissen. Wenn in Ihrem Arbeitsvertrag ein Freistellungsanspruch ausgeschlossen ist, so können Sie nicht einfach gehen.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia Vetter

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