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Befristeter Arbeitsvertrag endet 23.12. mit Resturlaub

| 30.03.2017 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
- Befristeter Arbeitsvertrag endet am 23.12..
- AN verlängert nicht, weil Neuanstellung ab 01.01..
- AN arbeitet bis 23.12. weil er irrtümlich davon ausgeht, dass der Vertrag bis 31.12. läuft.
- Resturlaub von 5,5 Tagen soll in Absprache mit dem AG zwischen 24.12. und 31.12. genommen werden.
- Dezembergehalt ist wesentlich niedriger als gewöhnlich, daher wird der Irrtum (Arbeitsvertrag lief nur bis 23.12.) bemerkt.
- Auf der Gehaltsabrechnung für Dezember sind die 5,5 Tage Resturlaub ebenfalls aufgeführt.
- AN sucht das Gespräch mit ehemaligem AG wegen einer Auszahlung des Resturlaubs.
- AG weigert sich, weil der AN seinen Resturlaub hätte vorher nehmen sollen
er sei selber schuld, wenn er länger als nötig in die Arbeit gegangen ist.

Wer hat Recht?
30.03.2017 | 16:45

Antwort

von


(734)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Arbeitsgeber kann Ihnen nicht entgegenhalten, sie hätten Ihren Urlaub früher nehmen müssen.

Die Antwort auf Ihre Frage findet sich in § 7 IV Bundesurlaubsgesetz (BUrlG ):
Kann Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann, dann entsteht der Urlaubsabgeltungsanspruch nach § 7 Abs. 4 BurlG. Der Anspruch ist allerdings befristet, denn er muss geltend gemacht werden, bevor die Urlaubsansprüche verfallen würden, wenn das Arbeitsverhältnis nicht beendet worden wäre.

Sie sollten also die Urlaubsabgeltungsansprüche bestenfalls noch im Jahr 2016 geltend gemacht haben. Zudem sollten Sie bitte Ihren Arbeitsvertrag auf eine Ausschlussklausel durchsehen. Auch durch solche Ausschlussklauseln wird häufig eine bestimmte Frist geregelt, binnen derer Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend gemacht werden müssen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 30.03.2017 | 17:12

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