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Befreiung von gesetzlicher Krankenversicherungpflicht möglich?


11.09.2007 22:19 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von



Eine Ärztin wurde als "Ärztin im Praktikum" von der gesetzl. Krankenversicherungspflicht befreit und hat eine private Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen. Nach dem AiP hat sie im Krankenhaus gearbeitet, versichert in der PKV. Nach einigen Dienstjahren und mehreren Jahren "Elternzeit" wird Sie wieder bei einem privaten Unternehmen (nicht der bisherige öffentl. Arbeitgeber) in Teilzeit arbeiten. Für diese Teilzeit erhält sie ein Gehalt, welches auf das Jahr hochgerechnet nicht über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Würde sie jedoch Vollzeit arbeiten, dann würde die Grenze überschritten.
Hinzu kommt, dass die neue Tätigkeit als Nebentätigkeit wahrgenommen werden soll, der Vertrag mit dem öffentlichen Arbeitgeber besteht weiterhin, hier liegt eine Beurlaubung und Genehmigung der Nebentätigkeit vor.

Frage: Kann sie sich in dieser Situation von der gesetzl. Krankenversicherungspflicht befreien lassen (durch wen?)?

Besten Dank für eine qualifizierte Antwort!
12.09.2007 | 11:54

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

in Ihrem Fall können Sie bei der gesetzlichen Krankenkasse einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht nach § 8 SGB V stellen.

Dies kommt bei Ihnen unter zwei Alternativen in Betracht:

1. wenn Elternzeit vorliegt und eine nicht volle Erwerbstätigkeit aufgenommen wurde. Die Befreiung erstreckt sich jedoch nur auf die Elternzeit.

2. wenn die Arbeitszeit auf die Hälfte oder weniger der regelmäßigen Wochenarbeitszeit herabgesetzt wird oder eine entsprechende Teilzeittätigkeit bei einem neuen Arbeitgeber aufgenommen wird. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass mindestens 5 Jahre Versicherungsfreiheit wegen Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze vorgelegen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Eckart Johlige, Rechtsanwalt


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