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Befreiung von Zuzahlung - Anspruch auf Befreiungskarte

30.06.2018 14:03 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Anwältin,
sehr geehrter Anwalt,

meine Frau und ich sind beide chronisch krank und haben damit eine Zuzahlungsobergrenze von 1% des Bruttoeinkommens. Diese Grenze wird aufgrund erheblicher Zuzahlungsleistungen, gerade für meine Frau, in manchen Jahren bereits im April oder Mai des laufenden Jahres erreicht. Danach gehen wir sozusagen für den Rest des Jahres in Vorleistung. In manchen Jahren habe ich dann im April des Folgejahres eine Rückerstattung von bis zu 550,00 Euro. Der Antrag auf eine Befreiungskarte wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass dies nur bei Rentnern möglich wäre. Nur, was ist daran so anders? Ich verdiene ein Monatsgehalt und erhalte zwei Sonderzahlungen jährlich, die jedes Jahr nahezu identisch sind. Mein Einkommen schwankt also unmerklich. Auch bei Rentnern muss ja im Folgejahr grundsätzlich abgerechnet werden. Auch Rentenbezüge steigen während des Jahres.
Meine Frage: habe ich in meinem Fall einen Rechtsanspruch auf eine Befreiungskarte, dass ich für das restliche Jahr nicht unverzinst der AOK ein Darlehen gewähren muss?

Besten Dank und beste Grüße
30.06.2018 | 23:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/62.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 62 SGB V: Belastungsgrenze">§ 62 Abs. 3 SGB V</a> haben Sie Anspruch auf Erteilung einer Befreiungskarte durch die Krankenkasse.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt
<!--dejureok-->


Rückfrage vom Fragesteller 02.07.2018 | 21:40

Dient zur Berechnung unserer Zuzahlung für das Jahr 2018 unser Einkommen aus 2017, z.B. über die Lohnsteuerbescheinigung oder ggf. den Steuerbescheid 2017?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.07.2018 | 23:53

Sehr geehrter Fragesteller,

zur Berechnung der Belastungsgrenze 2018 dient Ihr Einkommen in 2018. Wenn Sie abhängig beschäftigt sind, werden Sie aktuelle Verdienstbescheinigungen vorlegen müssen. Wenn Sie selbständig tätig sind, genügt vorläufig der Einkommensteuerbescheid für 2017. Wenn Sie dann in 2018 höhere Einnahmen haben, müssen Sie dies der Krankenkasse mitteilen. Ggf. müssen Sie dann noch etwas nachzahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

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