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Befreiung vom Kindes Barunterhalt bei Fast-Paritätsmodell 57% Mutter zu 43% Vater


12.12.2017 18:54 |
Preis: 60,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Unsere gemeinsame Tochter erhält lt. Urkunde/Unterhaltsverpflichtung von 2013 vom Vater Barunterhalt i.H.v.100% des mind. Unterhalts nach Düsseldorfer Tabelle. Der Umgang des Vaters wurde durch Beschluss in 2017 - von bis dato Mindestumgang - ausgeweitet auf 14-tägig Mittwoch nach der Schule bis Sonntag 18:00 zzgl. 50% der Bayerischen Schulferien. Daraus ergibt sich ein Umgangsverhältnis von 57% Mutter / 43% Vater. Die Kosten des Vaters sind lt. Belegen (Miete, Kleidung, etc.) so hoch wie bei der Mutter. Die Tochter hat faktisch zwei Lebensmittelpunkte bei beiden Elternteilen. Auch Arztbesuche, Schule, soziale Komponenten wie Freunde sind bei beiden Eltern gewährleistet. Die Tochter ist eng in die neue Familie des Vaters mit zwei kleinen Kindern eingebunden. Das Verhältnis zwischen der Tochter und der Ehefrau des Vaters ist sehr gut.

Wie stehen die Chancen, die Barunterhaltsverpflichtung des Vaters per Antrag aufzuheben, sofern sich der Vater verpflichtet der Mutter 100% des Kindergelds zu überlassen und zzgl. 50% von nichtwiederkehrenden Sonderkosten wie Zahnspange, Schullandheim zu übernehmen?

Sollte eine gute Chance bestehen, würde ich gerne einen Anwalt mit Sitz Bayern mandatieren.

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Sehr geehrte Fragenstellerin,

hier liegt mit 7 % Abweichung immer noch kein "waschechtes" Wechselmodell vor.

Auch rechnen manche Gerichte das Kindergeld voll an. Andere nur zur Hälfte. Auch fällt mit OLG Dresden, Beschluss vom 29.10.2015 – 20 UF 851/15, BeckRS 2015, 18960 der Unterhaltsanspruch nicht vollständig weg bei Parität, sondern beide Elternteile werden an sich barunterhaltspfllichtig. Der Kindesunterhalt wäre dann anhand der Einkommen zu vergleichen / ermitteln und zu berechnen.

Insofern müsste man in einem ersten Schritt, das Einkommen der Kindsmutter ermitteln.
Zudem halt ich die Chancen wegen der noch fehlenden Parität zwar für gegeben, aber nicht sicher.

Siehe auch Weber: Unterhalt beim Wechselmodell, NZFam 2016, 829:

"Insgesamt lässt sich festhalten, dass trotz des insbesondere vom BGH ausgeformten Kriterienkatalogs noch erhebliche Unsicherheiten bestehen, wann im konkreten Einzelfall ein Wechselmodell vorliegt;19 in der Praxis wird von den Beteiligten und teils auch den Instanzgerichten regelmäßig dem prozentualen Anteil an der Betreuung übermäßige Bedeutung beigemessen,20 was aber den materiell-qualitativen Aspekten teils nicht gerecht wird."

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -


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