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Beförderungserschleichung § 265a: Was bei schriftlicher Äußerung ankreuzen?

15.07.2021 20:06 |
Preis: 55,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
es geht um Beförderungserschleichung. Ich habe eine Aufforderung von der Polizei zu schriftlicher Äußerung als Beschuldigter erhalten. Strafantrag der Verkehrsgesellschaft wurde gestellt wegen 3x Benutzen der U-Bahn (Kurzstrecke) ohne Fahrschein während eines Zeitraums von 8 Monaten (dachte es bliebe bei den Bußgeldern; na ja, Unwissenheit schützt nicht...).
Meine Frage ist nun, was ich am besten ankreuze um möglichst unbeschadet davonzukommen.
Hier mein Background:
Keine Vorstrafen, ü40, keine Tagessätze im Bundesregister. Ich möchte aber nicht meine akademische Laufbahn gefährden (öffentlicher Dienst, Bewerbungen auf Beamtenstellen). Soviel ich weiß, sollte es dann möglichst keinen Eintrag im Führungszeugnis geben (Eintrag ab 90 Tagessätzen).

Meine wesentlichen Fragen wären:
1. Soll ich die Tat zugeben?
2. Eine Erklärung dazu schreiben oder nicht (Geldbörse mit Monatsticket nicht dabei gehabt)?
3. Oder sogar lieber von der Polizei vernommen werden und sich entschuldigen? (ein Bekannter meinte, niemals mit der Polizei reden? Jemand anderes meinte, dass "guter Wille" zeigen ganz gut wäre ...)
4. Gar nichts ausfüllen??
5. Anwalt beauftragen, den Fall im Ermittlungsverfahren versuchen zu beenden? Ungern gehe ich den teuren Weg. Oder würde dann die Zahlung teurer Tagessätze (und der Eintrag im Bundeszentralregister?) entfallen, so dass ich mit derselben Summe den Anwalt zahlen könnte (also letztlich keine Mehrkosten hätte)? Nur im letzteren Fall würde ich einen Anwalt einschalten wollen (einen aus der Nachbarschaft).
6. Könnte es doch problematisch sein, wenn die Frage nach Verbeamtung ansteht und ich im Bundeszentralregister eingetragen bin? Wenn nicht, würde ich das Risiko eingehen, dort eingetragen zu werden mit der Hoffnung, dass ich keinen weiteren Eintrag erhalte bis der Eintrag wieder erlischt). Demnach wäre es wohl okay bzw. am besten, mit einer Geldauflage bis 60 Tagessätzen davonzukommen (gerne natürlich weniger), wenn ich es richtig sehe (?)


Ganz herzlichen Dank

15.07.2021 | 22:58

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

es ist jedenfalls zu empfehlen, einen Anwalt einzuschalten. Nur über diesen können Sie Akteneinsicht nehmen und sich überlegt über ihn äußern oder auch von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen.
Eine eigene Aussage bei der Polizei ohne vorige Akteneinsicht ist nicht zu empfehlen.
Eine Eintragung im Führungszeugnis ist ab 90 Tagessätzen der Fall. Eine Eintragung im Bundeszentralregister erfolgt ohnehin, das sieht aber nur die Staatsanwaltschaft.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt Rechtsanwältin


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