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Beerdigungskosten/Rente


08.10.2005 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Vater ist verstorben. Ich und mein Bruder haben seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihm. Meine Stiefschwester( nicht leibliches Kind) war also beim Beerdigungsinstitut und hat Sarg usw. bestellt usw.
Mein Bruder erhält ALG II somit kann er sowieso nichts bezahlen, ich arbeite halbtags und komme gerade so über die Runden. Muss ich jetzt bezahlen? Mein Vater lebte im Allgäu und wir in Baden-Württemberg, bei welchem Träger müsste man die Kosten beantragen?
Da mein Vater selbst kein Vermögen besaß, glaube ich, wird es vermutlich auch kein Nachlaß geben, evtl. Schulden. Was passiert wenn ich das Erbe ausschlage?

Da meine Eltern geschieden sind, hat meine Mutter, da die beiden 30 Jahre verheiratet waren, zu ihrer Rente den Rentenausglich von meinem Vater erhalten. Enfällt der jetzt? Bekommt meine Mutter jetzt weniger Rente?

Vielen Dank im voraus.
08.10.2005 | 17:14

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Online-Anfrage bedanke ich mich zunächst und beantworte sie unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt:

1.
Generell müssen die Hinterbliebenen bzw. die Erben für die Kosten der Beerdigung aufkommen. Nach § 1968 BGB schuldet zunächst der Erbe die Kosten. Je nach erbrechtlicher Situation dürften – soweit Ihre Mutter nicht bedacht wurde – Sie und Ihr Bruder Erbe sein. Von daher schulden Sie nach erberechtlichen Grundsätzen auch die Beerdigung.

2.
Auch wenn Sie die Erbschaft ausschlagen und daher nicht nach § 1968 zur Kostentragung verpflichtet wären, ergäbe sich eine entsprechende Verpflichtung aus meist vorliegenden landesrechtlichen Normen. Insoweit ist auch die verwaltungsgerichtliche Judikatur zumeist entsprechend richtungsweisend. Soweit ein Sozialhilfeträger zur Unterstützung in Betracht kommt, wäre dies zunächst nach dem für Sie bzw. Ihren Bruder zuständigen Bezirk zu besorgen.

3.
Ob der Rentenausgleich entfällt, kann ohne Lektüre der zugrunde liegenden Verbandssatzung (Stichwort: Hinterbliebenenpassus) bzw. ohne Kenntnis des entsprechenden Versorgungsanspruches so nicht beurteilt werden. Allerdings dürften, wenn der Ausgleich vorgenommen wurde, wie Sie ja anmerken, die Ansprüche voraussichtlich nicht verfallen sein.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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