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Beerdigung beaufragt, jedoch nicht Erbe. Zahlungspflichtig?


| 20.10.2007 14:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

der Vater meiner Frau ist verstorben.
Meine Frau hat noch zwei Geschwister.
Die Bestattung wurde von meiner Frau organisiert. Hierzu hat sie kein Bestattungsunternehmen beauftragt, sondern hat die Beerdigung direkt bei der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben.
Die Stadt hat eine Rechnung über die Bestattungskosten an meine Frau ausgestellt.
Nach der Beerdigung erfuhr meine Frau über das Nachlassgericht, dass sie von der Erbfolge ausgeschlossen ist. Alleinerbe ist ihr Bruder, meine Frau habe lediglich Anspruch auf den Pflichtteil.
Daraufhin hat meine Frau die Rechnung an die Stadt zurückgeschickt. Im Begleitbrief hat sie die Umstände erklärt und darum gebeten, dass man sich mit der Forderung doch bitte an den Bruder - den Alleinerben - richten soll.
Ohne weitere Erklärung erhalten wir nun eine Mahnung. Die Stadt besteht darauf dass meine Frau die Beerdigungskosten zahlen soll.

Zu recht?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


ja, als Auftraggeber ist Ihre Frau gegenüber der Stadt zur Zahlung verpflichtet.

ABER:
Gemäß § 1968 BGB muss der Erbe letztendlich für die Beerdigungskosten aufkommen. Die eben genannte Vorschrift vermittelt also einen Erstattungsanspruch Ihrer Frau gegen ihren Bruder. Darüber hinaus kann Ihre Frau aber auch über § 257 BGB von ihrem Bruder die Freistellung von der gegenüber der Stadt bestehenden Verbindlichkeit verlangen.
Dagegen kann sie die Stadt nicht unmittelbar an den Erben verweisen, sondern muss selber ihm gegenüber aktiv werden.


Ich hoffe, meine Antwort reicht Ihnen als erste rechtliche Orientierung. Bei Unklarheiten können Sie gerne von der Rückfragemöglichkeit Gebrauch machen.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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