Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Bedeutung Passage AV


28.12.2009 17:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Sauer



Guten Tag.

Ein befristeter Arbeitsvertrag(wahrsch. Normvertrag ohne TV-Bindung) für eine Konditoreiverkäuferin enthält unter Punkt §2 "Arbeitszeit" folgende Formulierung:

"Der AN ist verpflichtet, im Rahmen der gesetzl. Höchstgrenzen Überstunden zu leisten."Punkt.

Ferner:

"Die durchschn. regelmäßige Arbeitszeit beträgt 173 Monatsstunden..." und "Jahresurlaubsanspruch 27 Tage(auf der Basis einer regelmäßigen 6-Tage-Woche" sowie "Bruttovergütung xxy... Zuschläge So. 50%, Feiertags 100%"

Näher werden Arbeitszeit,Vergütung und Urlaub nicht spezifiziert.

Die Fragen:

1. Kann hieraus ein unentgeltlicher Anspruch auf Überstunden abgeleitet werden ?! Ist das "Abfeiern" der gesetzl. Standard?
2. Wie kann der Jahresurlaub mit einer "6-Tage-Woche" in Abhängigkeit stehen?

Mit freundlichen Grüßen,

Marcel G.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Sachverhaltsdarstellung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1.
Die Mehrarbeit (Überstunden) sind nach der gewählten Formulierung nicht abgegolten mit dem sonstigen Lohn. Eine entsprechende Vereinbarung düfte bei Ihrem Arbeitsverhältnis auch unwirksam sein. Ob die Mehrarbeit durch Auszahlung oder Freizeitausgleich erfolgt, können Sie individuell vereinbaren. Üblich ist aber eine Betriebsvereinbarung hierüber.

2.
Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt gem. § 3 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz 24 Werktage, ausgehend von einer 6-Tage-Woche (bei 5 Werktage-Woche entsprechend 20 Urlaubstage). Die gewählte Formulierung bezieht sich hierauf. Sie haben daher 3 Tage mehr Urlaub vertraglich vereinbart, wie Ihnen gesetzlich als Mindesturlaub zusteht.

Ich hoffe Ihre Fragen beantwortet zu haben - sie können ansonsten die kostenlose Nachfragefunktion nutzen oder mich per E-Mail oder Telefon erreichen.

Mit freundlichem Gruß
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER