Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Bebauungsplan geändert

| 07.10.2020 09:53 |
Preis: 66,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hoffe Sie können uns bezüglich unsers Problems etwas raten. Wir besitzen ein innerstädtisches Grundstück mit einem MFH im vorderen Teil dieses Grundstücks. Im hinteren Bereich haben wir einen reichhaltigen Baumbestand, den wir gehegt und gepflegt haben, da im Umfeld vorhandene Grünanlagen jedweden Bauvorhaben immer mehr weichen mussten. Einer vor mehreren Jahren mündlich gestellten Bauanfrage, bezüglich der Erstellung eines kleinen EFH in diesem Bereich wurden gute Chancen eingeräumt. Als wir nun dieses Vorhaben dieses Jahr als Altersruhesitz angehen wollten, mussten wir erfahren, dass der aktuelle Bebauungsplan von 2019 unter wenigen anderen Flächen, unseren Baumbestand als besonders schützenswert ausgewiesen hat, einhergehend mit der Verschiebung der Bebauungsgrenze auf unserem Grundstück. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans haben wir verpasst. Besteht die Möglichkeit zur Erlangung einer Ausnahmereglung oder ähnliches für unser Vorhaben, unter der Maßgabe am Baumbestand keine Veränderungen vorzunehmen, oder haben wir keine Chancen diesbezüglich?
Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören/lesen!
Viele Grüße Klaus
07.10.2020 | 11:03

Antwort

von


(168)
Mainzer Str. 116
66121 Saarbrücken
Tel: 0681-40141116
Web: http://www.schroeder-anwaltskanzlei.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Ihr Bauvorhaben nicht den geschützten Baumbestand beeinträchtigen würde und ihm nur die verschobene Baugrenze entgegenstünde, ist prinzipiell ein Befreiungsantrag nach § 31 Abs. 2 BauGB in Betracht zu ziehen. Eine solche Befreiung steht allerdings im Ermessen der Bauaufsicht und kann daher in der Regel nicht beansprucht werden. Ob die Erteilung einer Befreiung ermessensgerecht verweigert werden könnte, hängt von den konkreten Festsetzungen im aktuellen Bebauungsplan und deren Begründung ab.

Vorgelagert stellt sich die Frage, ob der Bebauungsplan Ihrem Vorahaben tatsächlich entgegensteht, ob also die Änderungen bereits durch Satzungsbeschluss in Kraft getreten sind und falls ja, ob sie wirksam sind. Immerhin wird durch die neuen Festsetzungen die Bebaubarkeit Ihres Grundstückes eingeschränkt. Das kann zu Abwehrrechten oder ersatzweise zu Entschädigungsansprüchen führen. Sollte sich der Bebauungsplan noch im Aufstellungs- bzw. Änderungsverfahren befinden, können Sie auch trotz Verstreichens der Offenlagefrist immernoch Einwendungen geltend machen.

Eine konkretere Einschätzung würde die Kenntnis des geänderten Bebauungsplanes bzw. des Entwurfs dazu und Einzelheiten zu Ihrem Bauvorhaben voraussetzen.

Ich hoffe, ich kann Ihnen trotzdem mit diesen Hinweisen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Martin Schröder

Bewertung des Fragestellers 09.10.2020 | 08:23

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"sehr schnell und umfassend eine Antwort bekommen! "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Martin Schröder »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.10.2020
5/5,0

sehr schnell und umfassend eine Antwort bekommen!


ANTWORT VON

(168)

Mainzer Str. 116
66121 Saarbrücken
Tel: 0681-40141116
Web: http://www.schroeder-anwaltskanzlei.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Verwaltungsrecht, Städtebaurecht, Bauplanungsrecht, Bauordnungsrecht, Öffentliches Baurecht