Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Beauftragung eines Notars zur Ersteigerung einer Immobilie

03.02.2008 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Guten Tag,
Ich will mir in der Übernächsten Woche ein Haus ersteigern. Bloß das Problem ist, ich bin dann zu Zeit in den USA.
So nun meine Frage: Was würde es Kosten, wenn ich einen Notar mit der Aufgabe beauftrage mir das Haus zu ersteigern? Und dafür sorgt, dass der Eigentümer das Haus räumt?
Kann man eventuell das Haus auch gegen Zerstörung vorm Eigentümer versichern?
Und wie kann man das regeln mit der Bezahlung der 10 %?

Mit freundlichen Grüßen

Sascha

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworte:

1.
Wie hoch die Kosten sind, wenn Sie einen Notar mit der Ersteigerung beauftragen, dürfte letztlich eine Vereinbarungssache sein. Diese werden aber grds. mindestens im oberen Bereich der gesetzlichen Gebühren eines Notars bzw. eines Anwaltes liegen. Diese widerrum richten sich nach dem Gegenstandswert (hier Verkehrswert oder Ertseigerungspreis), der hier allerdings nicht bekannt ist. Sie sollten mit einem Kollegen vor dessen Beauftragung die Kosten besprechen, auch für den Fall, dass er den Zuschlag nicht erhält und Sie somit das Haus nicht erwerben.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allen Dingen, dass Sie demjenigen, der für Sie ersteigern soll, eine notarielle Vollmacht erteilen. Und zwar unabhängig davon, ob derjenige Notar ist oder nicht. Diese muss zwingend im Versteigerungstermin vorliegen. Ebenfalls wichtig ist, genau abzusprechen, bis zu welcher Höhe der von Ihnen Bevollmächtigte bieten darf.

2.
Für eine etwaig notwendig werdende Räumung des jetzigen Eigentümers ist ein Räumungstitel erforderlich. Es fallen also dann zusätzlich Gerichts- und, wenn Sie einen Anwalt hiermit beauftragen, Anwaltskosten an. Auch diese richten sich nach einem Gegenstandswert, der mir ebenfalls nicht bekannt ist, so dass auch hier zu der Höhe dieser Kosten nichts Abschliessendes gesagt werden kann. Bei einem angenommenen Gegenstandswert von 10.000,00€ werden Ihre Anwaltskosten ca. 1500,00€ netto betragen.

3.
Eine Versicherung, wie Sie sie wünschen, wird es kaum geben.

In der Gebäudeversicherung sind Vandalismusschäden grds. nicht mitversichert.

Bei einigen Versicherern besteht aber die Möglichkeit, diesen Versicherungsschutz gesondert zur Gebäudeversicherung zu vereinbaren.

Auch bei einer Hausratversicherung, der alte Bedingungen zu Grunde liegen, sind Vandalismusschäden nur in Verbindung mit einem Einbruchdiebstahl mitversichert. Das heißt, es muss neben der Zerstörung auch ein Diebstahl vorliegen. Aber auch hier kann ggfls. nach neuen Bedingungen ein gesonderter Schutz im Rahmen einer Hausratversicherung vereinbart werden.

Auch hier ist also das Gespräch mit den Versicherern unumgänglich.

4.
Die 10%-ige Sicherheitsleistung können Sie wie folgt erbringen:

-bestätigten Bundesbankscheck,
-einen von einem Kreditinstitut ausgestellten Verrechnungsscheck,
-eine Bürgschaft eines Kreditinstituts
oder
-vorherige Überweisung an die Gerichtskasse.

Eine Sicherheitsleistung durch Barzahlung ist ausgeschlossen.

Die Schecks dürfen frühestens am dritten Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt sein.

Falls die Sicherheitsleistung durch eine vorherige Überweisung erbracht werden soll, müssem Sie bedenken, dass die Sicherheitsleistung nur dann als erbracht gilt, wenn die Zahlungsmitteilung der Gerichtskasse im Versteigerungstermin dem Versteigerungsgericht vorliegt. Um dieses sicherzustellen, sollte die Überweisung daher bereits ca. 2 Wochen vor dem Versteigerungstermin erfolgen.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben und stehe Ihnen für Ihr Vorhaben auch gerne insgeamt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Dorothea Orthaus
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 04.02.2008 | 18:42

Guten Tag,

Vielen dank für Ihre schnelle Antwort. Hab das Verkehrswertgutachten zu Hause liegen. Der Verkehrswert beträgt 125.000 Euro, aber das Haus ist das dreifache Wert. Das Haus wurde auch schon mal zu einer Versteigerung angeboten. Wie kann ich heraus finden, warum es vor einem Jahr nicht Versteigert worden ist? Und was ist genau die 5/10 und 7/10 Grenze?
Wenn es nun beim zweiten mal auch nicht Versteigert wird, wie könnte es weiter gehen?

Mit freundlichen Grüßen

Sascha

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.02.2008 | 17:41

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie stellen hier keine Nachfrage zu Ihren bisherigen Fragen, sondern vollständig neue Fragen.

Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass Sie für die Beantwortung der neuen Fragen erneut einen Geldeinsatz bieten müssen. Angesichts der Mehrzahl der Fragen und der wirtschaftlichen Bedeutung bitte ich um einen angemessenen Einsatz.

Gerne können Sie sich aber auch direkt an mich wenden, was allerdings ebenfalls kostenpflichtig ist.

Mit freundlichen Grüssen

Dorothea Orthaus
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 79954 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Anwalt hat schnell geantwortet und meine rechtliche Frage ausführlich und kompetent beantwortet. Er ist darüber hinaus auch auf Aspekte eingegangen, die mir vorher nicht als problematisch erschienen waren und hat mir für ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort, hat mir gut weitergeholfen ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle kompetente Antwort ...
FRAGESTELLER