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Beantragung von Betreuung im Bereich der Vermögenssorge

05.01.2011 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren.
Seit dem Tod unseres Vater/Schwiegervater kommt unsere Mutter mit ihren finanzielle Angelegen nicht mehr geregelt. Das Giro-Konto ist laufen auf Anschlag überzogen, die Bank hat die 2. Bonität mittlerweile auf 0€ gesetzt, wichtige Überweisungen wie Miete wurden nicht oder verspätet ausgeführt.
Wir Kinder mussten mehrfach aushelfen, damit ausstehnde Kautionszahlungen nicht zur Mietkündigung führen und der Lebensunterhalt gesichert ist.
Alle bisherigen Versuche sie in finanziellen Dingen zu beraten wurden abgeblockt. Trotz der mittlerweile prekären finanziellen Lage werden von ihr weitere Schulden
gemacht, Ratenzahlungsgeschäfte getätigt. Unsere Mutter/Schwiegermutter zeigt Anzeichen von Demenz und irregulärem Tremor und kann ihren Haushalt nur noch eingeschränkt ohne Hilfe bewerkstelligen.

Unsere Frage: Welche Möglichkeiten haben wir Angehörigen einer weiteren Überschuldung unserer Mutter/Schwiegermutter entgegenzuwirken und eine Betreuung in Bereich der Vermögenssorge für sie zu übernehmen? Kann dies mit und ggf ohne ihre Einwilligung beantragt werden?

Besten Dank

05.01.2011 | 20:57

Antwort

von


(1217)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Sie haben die Möglichkeit, beim zuständigen Amtsgericht (Vormundschaftsgericht) einen Antrag auf Anordnung einer Betreuung zu stellen. Die Gerichte haben hierfür zum Teil Formulare vorbereitet, die sie zur Verfügung stellen.

Das Gericht legt den Umfang der Betreuung fest, z. B. bezüglich vermögensrechtlicher Angelegenheiten.


2.

Den Antrag können Sie ohne Einwilligung der Betroffenen stellen. Geregelt ist die Betreuung in den §§ 1896 ff. BGB .

Für eine Betreuung müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

-Die Betroffene muß volljährig sein; vgl. § 1896 Abs. 1 S. 1 BGB ;

- die Betroffene leidet an einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung; vgl. § 1896 Abs. 1 S. 1 BGB ;

- die Betroffene ist dauerhaft nicht in der Lage, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln; vgl. § 1896 Abs. 1 S. 1 BGB ;

- es gibt keine anderen Hilfemöglichkeiten, wie z. B. eine Vollmacht; vgl. § 1896 Abs. 2 S. 2 BGB .


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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