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Beamter auf Widerruf - Anzeige wegen Verdacht auf Fahren unter Einfluss BTM

15.08.2013 18:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

vor knapp 7 Wochen geriet ich nach Verlassen eines Festivals in Mecklenburg-Vorpommern in eine Massenverkehrskontrolle.

Da ich Schnelltests verweigerte (ich hatte bis ca 32 Stunden vor der Fahrt/Kontrolle Rauschmittel konsumiert), wurde ein Bluttest angeordnet und Anzeige wegen Verdachts auf Fahren unter BTM-Einfluss gegen mich erstattet.
Bisher habe ich noch nicht die Ergebnisse des Bluttest, es wurde also auch noch keine Anklage gegen mich erhoben.

Als Lehramtsanwärter bin ich momentan Beamter auf Widerruf. Daher würde eine Verurteilung unabsehbare Konsequenzen für mich haben (ich könnte mein Referendariat und somit meine Ausbildung nicht beenden).

Da es unter Umständen gar nicht zur Verhandlung kommt und ich finanziell schlecht dastehe, habe ich folgende 3 Fragen:

1. Würde sich für mich die Hinzuziehung eines Anwalts bereits VOR der Erhebung einer (eventuell gar nicht erst stattfindenden) Anklage lohnen und warum?

2. Da ich nicht weiß, wann ein evtl. Gerichtstermin stattfinden würde - hat der Rechtsanwalt die Möglichkeit, das Verfahren verschieben zu lassen oder zu verzögern (bis mind. 1.Februar 2014, also noch gut 5 Monate wenn mein Referendariat endet)?

3. Mit welchen Kosten für Prozess und Rechtsanwalt müsste ich rechnen?

Mit freundlichen Grüßen
Herr B.
Eingrenzung vom Fragesteller
15.08.2013 | 18:34

Sehr geehrter Ratsuchender,

im Hinblick auf Ihre finanzielle schlechte Lage erlaube ich mir, Ihren Fragenkatalog entsprechend abzuarbeiten:

1.)

Ja, damit es eben gar nicht erst zur Anklageerhebung kommt.

2.)

Der Rechtsanwalt kann entsprechend viele Anträge stellen. Entscheidungen trifft aber letztlich das Gericht.

Aber Februar 2014 ist ein machbares Datum. Das würde ich schon schaffen.

3.)

Mehr als die hier eingesetzen Beträge. Je nach Verfahrensgang zwischen 500 - 1500 €.

Aber bedenken Sie, was auf dem Spiel steht.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 15.08.2013 | 19:49

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

vielen Dank für Ihre Antwort!

Dass ich einen Anwalt VOR der Anklage einschalten würde, um diese zu verhindern, war auch mein Gedanke. Das "warum" bezog sich darauf, warum der Anwalt (im Gegensatz zu mir) überhaupt in der Lage wäre, bei einem positiven Bluttest die Anklage zu verhindern?

Entschuldigen Sie bitte meine missverständliche Ausdrucksweise!

Mir ist übrigens klar, dass das deutlich mehr kosten würde. Ich grüble so stark, da ich eigentlich relativ sicher bin, dass mein Bluttest negativ ausfällt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.08.2013 | 20:06

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Antwort geben Sie eigentlich schon selbst vor:

Wenn Sie sich missverständlich ausdrücken, kann es im Strafverfahren geradezu "tödlich" sein.

Wenn Sie Zahnschmerzen haben, bohren Sie dann selbst?


Sicherlich sind die Kosten nicht gerade peanuts.

Aber wenn Sie nachdenken, was für Sie auf dem Spiel steht, kann es eigenlich nur eine Antwort geben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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